Assassin’s Creed Brotherhood – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Kaum zu glauben: Solch gegensätzliche Titel wie Call of Duty: ­Modern Warfare 2 und Final Fantasy X-2 teilen eine Gemeinsamkeit, die sie mit Assassin’s Creed Brotherhood verbindet. Sind Fortsetzungen erfolgreicher Spiele nämlich mittlerweile eher Regel denn Ausnahme, greift langsam eine weitaus abstrusere Form des Sequelisierungswahns um sich – die Fortsetzung einer Fortsetzung! Assassin’s Creed Brotherhood bleibt nicht nur die 3 im Titel verwehrt, es knüpft auch spielerisch wie thematisch am letztjährigen Abenteuer-Highlight Assassin’s Creed II an.

Statt nämlich mit dem Protagonisten der ­Reihe, dem 25-jährigen Barkeeper ­Desmond Miles, per Animus-Erinnerungs­maschine nach Mittelalter und Renaissance nun eine neue Epoche zu erkunden, kehren wir zurück ins Rom zu Beginn des 16. Jahrhunderts, wo wir erneut Ezio ­Auditore da Firenze begegnen. Jenen verwöhnten Bankierssohn, der Familienmitglieder durch ein Komplott am Galgen sah. Jenen Assassinen, der einen der sagenumwobenen Edensplitter vor den mächtigen Anhängern des Templerordens bewahrte. Und jenen agilen Klettermaxen, mit dem wir unzählige Stunden über die Dächer von Florenz und Venedig gesprungen sind, Passanten geschubst und Soldaten gemeuchelt haben.

Doch ehe wir erneut in die prunkvollen Gewänder des gewandten Todbringers gleiten, erfahren wir, wie es um Ezios Erben ­Desmond steht. Der versteckt sich mit seinem Team aus Teil 2 nun in ­Monteriggioni, eine etwas monotone Sprung- und Kletterpassage auf dem Weg in die Auditore-Villa ruft die Grundlagen der Steuerung ins Gedächtnis. Schnell gelingen flotte Hopser über Stock und Stein und Desmond überlässt alsbald seinen Verstand der Kontrolle des Animus. Mithilfe dieser Vorrichtung taucht unser Held einmal mehr in die genetisch ererbten Erinnerungen an seinen italienischen Vorfahren und dessen Assassinenkünste ein. Doch die Vertreter des feindseligen Templerordens suchen ebenfalls nach dem mächtigen Edensplitter-Artefakt, weshalb Desmond und sein Team einen Wettlauf gegen die Zeit bestreiten.

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