
Seite 4
Als Geschmackssache empfinden wir den Aufbau der offenen Welt. Grundsätzlich ist hier Japan in neun weitläufige Areale eingeteilt. Ihr könnt die Welt zwar frei bereisen, da aber jedes Gebiet eine empfohlene Levelstufe hat und Ihr unterlevelt schneller draufgeht als eine Fliege im Spinnennetz, geben Euch die Entwickler indirekt eine Reihenfolge vor, in der Ihr die Gegenden bereisen solltet. Ebenso einschränkend fühlte sich für uns zu Beginn an, dass sehr viel Fläche mit dichten Wäldern und steilen Bergen daherkommt, weswegen Querfeldein-Ausflüge kaum möglich sind oder sich gar nicht erst lohnen. Häufig bleiben wir beim Versuch einfach nur im Dickicht stecken und müssen uns ruppig wieder befreien.
Ob es eine Menge zu entdecken gibt, hängt von Eurer Sichtweise ab, denn visuell werden hier wirklich sehr viele wunderschöne Landschaften, Dörfer und Sehenswürdigkeiten geboten. Wenn es schon in Red Dead Redemption 2 zu Euren Lieblingsaktivitäten gehörte, durch naturbelassene Landstriche zu reiten und die Atmosphäre einzusaugen, dann fühlt Ihr Euch im digitalen Japan gut aufgehoben.
Spannende Nebenaktivitäten sind jedoch fast so rar wie Schnee im Sommer. An Tempelanlagen erwarten Euch stets dieselben zwei Sammelaufgaben, die Ihr absolviert, um höhere Stufen im Levelbaum freizuschalten. Einsame Trainer und Meditierplätze kommen mit rhythmischen Minispielen daher. Ebenso gibt es natürlich die obligatorischen Aussichtsplattformen, die hier in Form von Türmen und herausragenden Bäumen auftauchen und Euch als Schnellreisepunkte dienen. Alternativ kauft Ihr Euch für die Schnellreise kleine Hütten in den Ortschaften.
Am meisten Freude hatten wir mit der Erkundung der seltenen Rätsel-Schatzhöhlen. Wer jetzt glaubt, dass es wenig zu tun gibt, der irrt. Neben einigen Nebenstorys mit neuen Freunden schaltet Ihr nämlich im Verlauf ein immer größer werdendes Todesbrett mit Gruppierungen wie korrupten Beamten frei, deren Mitglieder Ihr gezielt oder zufällig aufspüren könnt.
Zwar mag das Verhältnis von Schleichen und dem direkten Kampf nicht perfekt austariert sein und auch der Parkour-Aspekt spielt bei den meist flachen Dörfern nur noch geringfügig eine Rolle. Wer sich trotzdem auf die etwas reduzierte, aber umwerfend schicke Spielwelt mit ihren kleinen Geschichten einlässt, der wird mit einem der besten Serienteile seit Black Flag belohnt.









ich fand ac1 und ac2 so langweilig dass ich danach keinen teil mehr gekauft habe.
hier gefallen mir jetzt setting und grafik sehr so dass ich das schon gerne mal anspielen würde. vielleicht bringt ubi ja mal ne trial version wie zuletzt von star wars outlaw
Ich habe seit AC3: Liberation auf der Vita kein AC mehr gespielt. Shadows werde ich aber irgendwann noch spielen, nachdem ich so lange auf ein Japan-AC gewartet habe.
Bis Valhalla spielte ich bislang alle. Teils zu 100%🏆teils nur die Story und einen Teil der Nebenmissionen. Da ich mich 1 Jahr durch Valhalla quälte, müssen Mirage & Shadows noch etwas warten. Die 2 CE‘s dazu gefallen schon mal und grundsätzlich verbindet mich seit Teil 1 eine Hass-Liebe mit der Reihe
@Lincoln_Hawk
Ich würde mich als ziemlich Japanophil bezeichnen, daher hatte ich auch riesige Erwartungen in Shadows die leider nicht erfüllt wurden. Daher, ja gerade jetzt habe ich schon grad gar keine Hoffnungen mehr in AC.. Dies heisst nicht, dass ich es nicht spielen werde, nur was ich vorher geschrieben habe, dass ich kein AC mehr zum Release hole sondern innem Sale..
@Spriggan
Gerade jetzt?
Das nächste AC könnte überhaupt das einzig interessante seit sehr langer Zeit werden
Bin gespannt was das für eine Atmosphäre haben wird.
Das Spiel hat mir sehr gut gefallen, was allerdings auch zu einem großen Teil am Setting lag. Feudales japan geht bei mir immer, freue mich daher auch sehr auf Ghost of Yotei. Allerdings habe auch ich Yasuke nur gespielt, wenn es das Spiel gefordert hat. Neben seiner klobigen und groben Spielweise hat es mir einen Teil vom Spielgefühl zerstört, einen schwarzen Samurai zu spielen, passt einfach nicht.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, mit Shadows ist das bei mir definitiv der Fall.. Das ganze Spiel hat sich für mich mehr wie eine Beschäftigungstherapie angefühlt und das ist nicht das, was ich in Spielen suche. Ich erwarte das diese mich spielerisch aber v.a. auch erzählerisch emotional abholen. Exp33 hat das jetzt kürzlich meisterlich hinbekommen.
ich habe mich für mich entschieden, von nun an AC Spiele nicht mehr zum Release zu holen
Da hast Du aber lange durchgehalten. Ich habe diesen Grundsatz für mich bereits nach „Syndicate“ festgelegt. Inzwischen kaufe ich diese Spiele garnicht mehr…
Ja sicher, die Spielwelt ist schön und der Wechsel der Jahreszeiten eine tolle Ideen die super umgesetzt wurde. Ich empfand leider den Spielablauf je länger desto öder.. Auch die Story an sich.. die Auflösung was in dem Kistchen drin ist.. najaaaaaa.. ich habe mich für mich entschieden, von nun an AC Spiele nicht mehr zum Release zu holen..
P.S. Und ich habe nur Yasuke gespielt wenn das Spiel einen gezwungen hat.