Atelier Rorona: The Alchemist of Arland – im Klassik-Test (PS3)

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Screenshot von Atelier Rorona: The Alchemist of Arland
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Wer die Atelier-Serie bislang nur von den drei Iris-Episoden auf der PS2 kennt, den erwartet eine Überraschung: Die nur in Europa erschienenen Abenteuer waren ziemlich klassische RPGs mit leichtem Crafting-Einschlag und stellten eine starke Abkehr vom eigentlich Fokus der Serie – der Alchemie – dar. Bei Atelier Rorona besinnt sich das kleine Entwicklerstudio Gust wieder auf die Stärken der frühen, nur in Japan erschienenen PC- und PSone-Episoden. Anstatt in typischer Abenteurer-Manier durch die Lande zu ziehen, bewirtschaftet Ihr im kurzen Kleidchen von Heldin Rorona das Alchemie-Atelier des kleinen Arland. Da Eure eigenwillige Meisterin Astrid den Schuppen dank ihrer legendären Faulheit völlig hat verkommen lassen, will der König ihn schließen. Zum Glück bekommt Ihr aber noch eine Frist: Wenn Ihr die eingehenden Aufträge des Palasts zufriedenstellend erledigt, bleibt Euer kleiner Laden bestehen.

Somit tickt ein Zeitlimit über Euch – jede Aktion, sei es nun das zentrale Zusammenköcheln von neuen Gegenständen oder die Suche nach Rohstoffen inklusive klassisch-rundenbasiertem Monster-Gekeile in der näheren und weiteren Umgebung, kostet Zeit. Verpasst Ihr die königliche Deadline, dann droht das gefürchtete ”Game Over”.

Aber keine Angst, die Limits sind so großzügig bemessen, dass Ihr Eure Hauptjobs ziemlich problemlos erledigen könnt. Kniffliger wird es dagegen bei den zahllosen Nebenquests. Anfangs ist Rorona nämlich bei ihren Mitbürgern nicht sonderlich beliebt, das lässt sich durch das zuverlässige Erfüllen diverser Aufträge beheben. So lernt Ihr mit der Zeit auch neue hilfreiche Freunde kennen, die Euch bei Euren Expeditionen freiwillig oder gegen Bezahlung mit ihren überlegenen Kampfkenntnissen zur Seite stehen.

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