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| Spiel: | Battlezone |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Rebellion |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 11 / 2016 |
1980 galt das Original-Battlezone als so realistisch, dass das US-Militär eine eigene Fassung zum Training seiner Panzerfahrer in Auftrag gab. Rückblickend eine skurrile Anekdote, ist die unterhaltsame Vektor-Ballerei doch reichlich simpel, aber genau deshalb unterhaltsam. 36 Jahre später versucht sich Rebellion an einer Neuauflage, die zwar das Basiskonzept (fahrt in Ego-Sicht mit einem Panzer herum und schießt auf Feinde) gemeinsam hat und einen schicken Grafikstil verwendet, der nicht zufällig an den Kultfilm “TRON” erinnert, aber alles andere als simpel ist.
Im Rahmen einer zufallsgenerierten Kampagne klappert Ihr auf einer Hexfeld-Karte Einsatzgebiete ab und erfüllt Missionsziele, die von geradlinig (alles abschießen) bis komplex (hackt die feindliche Basis und schützt zugleich Eure) reichen. Anfangs stehen drei Panzervarianten zur Wahl, die sich in Tempo, Schildstärke und (verbesser- und austauschbarer) Bewaffnung unterscheiden. Jedes Vehikel hat drei Geschützarten an Bord, die häufig mit frischer Munition versorgt werden müssen. Das Nachladen und Wechseln zwischen den Wummen kostet Zeit, in der Ihr wehrlos seid.
Das alles vermengt sich zu einer überraschend anspruchsvollen Aufgabe, die Solisten schon auf der unteren Schwierigkeitsstufe überfordern kann. Deutlich angenehmer spielt es sich mit bis zu drei Online-Kameraden und im Team – Duelle gegeneinander gibt es bisher ebenso wenig wie Schnellspiel-Modi.








Cool aussehend, naja. Ist eher ne Hommage an Battlezone statt and TRON. Ist mir viel zu bunt, null Atmosphäre. Warum keine Farben, Geräusche, Arenen und Konturen wie im ersten Film? Werd ich wohl nie bekommen. Jedenfalls hat mich das Optische dermassen abgestossen, dass ich den Titel verschenkt habe.