
Meinung
Tobias Hildesheim meint: Während meiner Testabende mit Bodycount habe ich mich immer wieder gefragt, warum man dieses Spiel kaufen sollte. Wenn ich einen Shooter mit massig Action und einem sehr guten Mehrspieler-Modus haben will, greife ich zu Call of Duty. Möchte ich zerstörbare Umgebungen, spiele ich Battlefield. Und in Bulletstorm ist das Skillshot-System besser und fordernder. Bodycount von Codemasters hat nichts, was es aus der Masse hervorhebt, es versteckt sich im bedeutungslosen Mittelmaß. Black demonstrierte vor fünf Jahren, wie gut sich Schießereien auf dem Bildschirm anfühlen können – Bodycount hat sich im Vergleich dazu aber kein Stück weiterentwickelt, ganz im Gegensatz zu anderen Ego-Shootern. Tolle Waffengeräusche? Kenne ich schon! Zerfallende Wände? Erwarte ich heutzutage! Nun könnte man sagen, dass das Spiel einfach nur die Kernelemente des Genres feiern möchte. Dann aber bitte mit zeitgemäßer Technik, mit mehr als dieser Handvoll Waffen und dafür ohne verkorkstes Zielsystem! Auf meine Frage habe ich jedenfalls keine zufriedenstellende Antwort gefunden…










