Call of Juarez: The Cartel – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Meinung

Tobias Hildesheim meint: Wer auch immer das dritte Call of Juarez in die heutige Zeit verlegte, wurde wohl mit dem Klammerbeutel gepudert. Durch das ­Western-Szenario stachen die Schießereien mit den McCalls aus der Masse hervor, atmosphärisch stimmte da alles. The Cartel erinnert eher an einen pubertären Actionfilm. Blende ich die dummen Sprüche und die hanebüchene Handlung aus, entfaltet sich ein schnörkelloses Spiel mit vielfältigen Schauplätzen und einer interessanten ­Koop-Idee. Statt einfach Seite an Seite durch die Levels zu streifen, achte ich darauf, wo meine Partner hingehen, und freue mich diebisch, wenn ich sie auf frischer Tat ertappe. Ein Wort noch zur Akustik: Die deutschen Sprecher überzeugen mich nicht, besonders die spanischen Floskeln klingen unnatürlich – zum Glück ist auch der englische O-Ton dabei.

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