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| Spiel: | Captain America: Super Soldier |
| Publisher: | Sega |
| Developer: | Next Level Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3, Wii |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 10 / 2011 |
Steve Rogers möchte für sein Land in den Zweiten Weltkrieg ziehen. Doch er wird ausgemustert und so nimmt Steve freiwillig an einem Experiment der Regierung teil. Durch das ’Supersoldatenserum’ wird aus ihm ein Superkämpfer: Captain America. Ausgerüstet mit einem Schild und Bärenkräften, stürzt Ihr Euch in den Kampf gegen die Hydra-Organisation und Red Skull. Der plant, eine unglaubliche Energiequelle zu entfesseln, die sich ’Kosmischer Würfel’ nennt. Das gilt es zu verhindern! Euer erstes Ziel ist, die Luftverteidigung des Schlosses Zemo, welches Hydra als Unterschlupf nutzt, zu zerstören. Bei Eurem Einsatz seid Ihr sowohl ober- als auch unterirdisch unterwegs. Denn unter dem Schloss erstreckt sich ein Labyrinth aus Gängen,das alles andere als ansehnlich ist: Das Farbspektrum reicht von braun bis grau.
Mehr Abwechslung bietet das Kampfsystem. Euer Schild dient nicht nur der Verteidigung, Ihr werft ihn auch als Bumerang auf Gegner oder explosive Fässer. Zusätzlich besitzt Ihr einen Zielmesser, der aus vier Segmenten besteht und für Spezialattacken genutzt wird. So benötigt Ihr für einen verstärkten Schlag einen Zielmesserabschnitt, während es zweier bedarf, um die Waffe eines Feindes gegen ihn zu verwenden. Ihr seht so immer wieder schöne Slowmotion-Kampfaktionen, in denen Ihr beispielsweise Eurem Gegner den Mundschutz aus der Visage schlagt. Die Anzeige füllt sich nach einem Konter oder guten Kombinationen wieder auf. Am Boden liegende Gegner erledigt Ihr schließlich per Quick-Time-Event. Im Gefecht sammelt Ihr Erfahrungspunkte, die Ihr in Upgrades Eurer Fähigkeiten investiert. Der Schild kann dann etwa beim Wurf mehrere Feinde treffen.
Kurze Geschicklichkeitspassagen und Rätsel lockern das Gekloppe auf. Beides gestaltet sich jedoch viel zu einfach. Beispielsweise die Aufgaben, um Türen zu öffnen: Stets führt Ihr nur aus einem Pool von Zahlen und Buchstaben zwei gleiche zusammen. Ebenso simpel die Kletterpassagen: Ihr schwingt in Assassin’s Creed-Manier an Wänden entlang, allerdings auf festgelegten Wegen. Diese sind, wie alle Ziele im Spiel, deutlich erkennbar. Nicht nur, dass Eure nächste Station gelb blinkt, nein! Auch zwei große Pfeile oder ein leuchtender Stern deuten darauf hin.
Das normale Erkunden lädt dagegen zum Verlassen des offensichtlichen Wegs ein. Dabei findet Ihr allerlei Gegenstände, die Euch mit weiteren Informationen zu Gegnern und Story versorgen.










