Causal Loop – im Test (PS5)

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Dumm gelaufen, wenn man beim Erforschen ­einer verschwundenen Zivilisation auf einem fremden Planeten versehentlich eine Mechanik aktiviert und dadurch die Realität aus den Fugen gerät. Dieses Malheur passiert dem Exo-Archäologen Bale, der sich daraufhin mit Zeitschleifen und komplizierten Problemen herumschlagen muss – und weil wir in seiner Haut stecken, geht es uns genauso.

Das Knobel-Sci-Fi-Abenteuer Causal Loop führt über diesen Storykniff eine Rätselmechanik ein, die nicht ganz neu, aber noch recht unverbraucht ist. Ihr könnt schon bald ein und später bis zu drei ”Echos” anlegen – geisterhaft erscheinende Kopien Eurer Aktivitäten über einen bestimmten Zeitraum hinweg, die sich ständig wiederholen – und mit ihnen interagieren. Ihr seid also Euer eigener Kooperationspartner zur Lösung von Problemen. Spiele wie ­Ratchet & Clank: A Crack in Time und Prince of Persia: The Lost Crown haben dieses Konzept erfolgreich umgesetzt, allerdings in Third-Person- oder Seitenansicht. Hier spielt Ihr dagegen in der Ego-Perspektive, was die Sache deutlich komplexer macht, weil das eben weniger Übersicht erlaubt (zumal die Umgebung gerne mal düster ist) und obendrauf noch weitere Kniffe piesacken. So wird bei jedem Rätsel ein spezifisches (und meist knappes) Zeitlimit für die Echos gesetzt, außerdem dürfen sich diese (oder Ihr sie) nicht berühren, weil sie sonst gelöscht werden. Weniger Biestigkeit zur Senkung des Frustfaktors wäre wünschenswert gewesen.

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