SAROS – im Test (PS5)

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Spätestens seit der positiven Resonanz auf ihr beinhartes Zeitschleifen-­Spektakel Returnal und der darauffolgenden Aufnahme in den Kreis der prestigeträchtigen ­PlayStation Studios genießt Housemarque den Status als renommierter Big Player in der Branche. Eben diesen gilt es nun zu hegen und zu pflegen. Was lässt man also auf einen der bes­ten Roguelite-Shooter der letzten Jahre folgen? Genau, einen noch besseren Roguelite-Shooter!

Das ist zugegeben etwas frech formuliert. Sicher wird manch Returnal-Liebhaber nach seiner P­hase mit SAROS an ersterem Titel als persönlichen Favoriten festhalten. Fest steht aber auch, dass so ziemlich jeder Fan von Selenes verzweifeltem Sci-Fi-Abenteuer eine fabelhafte Zeit mit SAROS haben dürfte. Genauso wie Neulinge übrigens, die vielleicht mit Returnal liebäugelten, sich jedoch am kompromisslosen Schwierigkeitsgrad die Zähne ausbissen. Das jüngste Werk der finnischen Action-Experten sitzt elegant auf dem bewährten Fundament des Vorläufers, entwickelt zahlreiche Systeme sinnvoll weiter und dreht kreativ an den Stellschrauben des Grundgerüsts, um seine Action für ein größeres ­Publikum zugänglich zu machen. Ihr merkt sicher schon jetzt: Wir sind begeistert!

Aber der Reihe nach: SAROS verschwendet keine Zeit und wirft Euch zum Auftakt gleich ins Geschehen. Im Kampf mit mechanischen Biestern und bei der Navigation durch antike Alien-­Gewölbe lernt Ihr das Einmaleins Eurer Vollstrecker-Profession. Bringt Ihr bereits Erfahrung aus ­”Returnal” mit, dürfte die grundlegende Steuerung flott verinnerlicht sein. Wie schon im Quasi-Vorgänger bringt Ihr Eure Schießeisen zum Glühen, ohne auf einen Munitions­vorrat Acht geben zu müssen. Lediglich der perfekte Moment zum Nachladen will per Trigger erwischt werden, damit sich Eure Waffe nicht unnötig verschluckt. Wollt Ihr den bunten Projektilen Eurer Feinde entgehen, hüpft Ihr auf Knopfdruck in Sicherheit oder setzt zum flinken Schub an. Klingt so weit vertraut? So fühlt es sich auch an. Housemarque weiß um die spielerische ­Spitzenqualität seines Vorläuferprojekts und spielt diese Stärken in SAROS selbstbewusst aus.

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genpei tomate
13. Juli 2026 14:20

“Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen, um SAROS noch mal frisch von vorn zu erleben.”
Geht mir genau so.
Es ist sogar eines der großartigsten Action Games, das ich in 45 J Zockerkarriere je erlebt habe und spielerisch kaum zu toppen, was ich nach Returnal nicht geglaubt hätte.
Klasse Test, Kevin!

Spacemoonkey
13. Juli 2026 13:46

liebe es