Child of Eden – im Klassik-Test (360)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Was habe ich mich auf einen würdigen Erben von Rez gefreut – wieso ziehe ich also keine ’Super!’-Miene? Weil Child of Eden eigentlich nichts besser macht als der inoffizielle Vorgänger und einige Sachen eine Spur schwächer gerieten. Das stilvolle Design gefällt durchaus, doch spielerisch macht die Ballerei einen etwas beliebigen Eindruck: Gerade die Feindformationen wirken nicht mehr so durchdacht, die lila Alternativschüsse bringen Hektik ins Geschehen und die Endbosse lassen mich irgendwie kalt. Das arg penible Punktesystem und die lästige Freischalterei hätten ebenso nicht sein müssen. Child of Eden ist offensichtlich als Erlebnis-Erfahrung ausgelegt und wird diesem Aspekt auch gerecht – da wirken solche Zugeständnisse an ’klassische’ Videospielkonventionen eher störend als spaßfördend.

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