Code Vein II – im Test (PS5)

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Meinung

Kevin Pinhao meint: War Teil 1 noch maßgeblich von FromSoftwares Dark Souls-Serie inspiriert, hat man sich nun bei Elden Ring bedient – im Spielverlauf stolperte ich jedenfalls immer wieder über Parallelen zum gefeierten Epos. Schade nur, dass diese Inspiration oberflächlich bleibt und die offene Welt von Code Vein II nie an die spielerische Tiefe oder den atmosphärischen Zauber des großen Vorbildes heranreicht. Ein ernüchternder Eindruck, der gar fraglich macht, ob es dieses neuen Ansatzes wirklich bedurft hätte, gehen mit ihm doch zahlreiche technische Mängel einher. Dank des ausgeklügelten Kampfsystems hatte ich trotzdem viel Spaß und wenn Ihr bereits Freude mit dem Erstling hattet, sei zumindest ein vorsichtiger Blick auf Code Vein II ans Herz gelegt.

Thomas Nickel meint: Ich mag Code Vein II vor allem für das große Maß an Freiheit. Das beginnt beim großarti­gen Helden-Editor, setzt sich über die Wahlmöglichkeit zwischen Teamdynamik oder starkem Einzelkämpfer fort und endet noch lange nicht bei den Waffen, Formae oder Blutcodes. Dazu kommen ein paar kreative Charakterdesigns von Monstern und Mitstreitern und etliche interessante Settings sowie ein sauberes, je nach Herangehensweise dynamisches oder wuchtiges Spielgefühl. Trotzdem muss ich die Technik rügen: Das hier Gebotene sieht mir eher nach PS4-Kost als einem Abenteuer für moderne Hardware aus. Insbesondere bei der ziemlich durchwachsenen Bildrate plädiere ich eindringlich für großzügige und auch baldige Nachbesserung.

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