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Auf der Suche nach den vier Generälen erkundet Ihr postapokalyptische Szenarien, die mal von dämonischen Kreaturen, mal von Engeln dominiert werden. Immer wieder kommt es zum Kampf, den Krieg vortrefflich beherrscht: Eine Taste fürs Schwert und eine weitere für die Sekundärwaffen Sense und Metallfäustling, zwischen denen Ihr per Steuerkreuz wechselt, bilden die überschaubare Grundlage des vielseitigen Kampfsystems. Mit gedrückter Aktionstaste steigt Krieg in die Luft, lässt die Sense rotieren oder setzt zum vernichtenden Bodenstampfer an. Doch der Handschuh kann noch mehr: Blaue Kristallgebilde versperren den Weg und müssen per Fausthieb zertrümmert werden, rote hingegen erfordern eine gewitztere Strategie: Im Laufe des Spiels erwerbt Ihr
diverse Fernkampfwaffen, darunter eine Pistole, die Ihr auch von Ruins Sattel aus abfeuern dürft. Ein Blashorn schleudert Widersacher zurück und ein übergroßer Wurfstern übernimmt die Funktion von Links Bumerang. Schleudert ihn auf Gegner, markiert mehrere Zielpunkte und lasst die Klinge tanzen oder befördert Flammen von Fackeln zu Bomben, die Ihr auf besagte rote Kristalle geworfen habt, um sie zu zünden. Auch einen Greifhaken findet Krieg und zieht sich damit zu entfernten Rankengewächsen an Wand bzw. Decke und holt kleinere Gegner zu sich heran, um sie noch in der Luft weiter zu bearbeiten. Geschmeidig und ohne Hektik kombiniert Ihr sämtliche Nah- und Fernwaffen zu Combos, die meist in einem Finishing Move enden. Leuchtet die B- respektive Kreistaste über dem Gegner, löst Ihr eine charakterspezifische Sequenz aus, in der Krieg Arme, Beine und literweise Blut verstreut. Dabei gelingt es Darksiders jedoch, nie übertrieben brutal zu sein.
Doch zurück zu Schwert & Co.: Weil jeder der zahlreichen Gegnertypen, die teilweise nur in bestimmten Gebieten auftreten, eigene Angriffsmuster, Stärken und Schwächen hat, empfiehlt sich Blocken, Kontern und Ausweichen. Mit aufgeschaltetem Ziel weicht Ihr bequem in alle Richtungen aus, in Kombination mit den Angriffstasten stehen Euch weitere durchschlagende Moves zur Verfügung. Blocken oder gar getimte Konter-Moves fallen auch Krieg schwer, da diese Funktion wie der Ausweich-Dash auf der rechten Schultertaste liegt. Ihr müsst stillstehen, ehe Ihr Angriffe abwehren könnt, was bei uns in der Hitze des Gefechts nur selten geklappt hat – also weicht lieber aus! Mit Geduld, der richtigen Taktik und schnellen Fingern sind jedoch auch die enorm zähen Bossgegner ohne Energieverlust zu meistern. Abgerundet wird Kriegs Kampfkunst durch diversen Magieeinsatz, der Klingen aus dem Boden wachsen lässt oder Euer Gegenüber entflammt. Wenn es eng wird, weil mal wieder eine Gegnerwelle nach der anderen folgt und die Truhen mit heilenden grünen Seelen bereits geöffnet wurden, verwandelt Ihr Euch in einen Feuerteufel, mit dem Ihr kurzzeitig viel Schaden anrichtet.











Den ersten Teil habe ich auch seinerzeit durchgezockt (XB360).
Fand ich wirklich gut. Den zweiten Teil habe ich nur kurz angezockt. Spielt sich halt nicht wie der erste, ist aber auch nicht verkehrt. Von Teil 3 mit Fury hab ich nur ne Demo gespielt. Das Spiel kam ja auch ne Weile nach DS2 raus, wenn ich nicht irre.
Ja, Teil 1 ist empfehlenswert und gut gealtert. Wenn man keine Probleme mit dem Art-Stil hat ( ich finde es hübsch) und sich frei macht von Zelda Vergleiche, zündet es um so mehr und bleibt in Erinnerung als Auftakt zu einer Serie, die nach dem ersten Teil immer mehr abbaute.
Insbesondere das Remaster von Teil 1 solltest du unbedingt nachholen. Spielt sich wie ein Zelda für Erwachsene.
Hab ja nie einen Teil gespielt, lohnt sich der Eintritt noch oder ist es eher ein Kind seiner Zeit und wie lange dauern die im Schnitt?