Demolition Racer – im Klassik-Test (PS)

0
2251
Zurück
Nächste

Seite 2

Das alles bringt Euch jedoch nichts, wenn Ihr vor der Zielflagge auf der Strecke bleibt: Der Zustand Eures Boli­den wird mit jedem Rempler von 100 abwärts zählend schlechter, was Ihr auch äußerlich erkennt: Neben zahlreichen Dellen fängt nicht zuletzt der Motor Feuer. Ein sicheres Zeichen dafür, etwas vorsichtiger zu fahren. Zum Glück liegen auf der Piste Extrakisten herum (sofern Ihr sie nicht abschaltet): Fahrt Ihr eine kaputt, freut Ihr Euch an zeitweiliger Unverwundbarkeit, einer Instant-Re­pa­ratur oder Bonuspunkten. Vorsicht ist jedoch bei den schwarzen Totenkopf-Kisten geboten: Diese fügen Euch weiteren Schaden zu. Schafft Ihr es ins Ziel, erfolgt die Abrechnung: Abhängig von der Position werden Eure erfahrenen Punkte multipliziert, der Erste mit dem Faktor 25 bis hin zum Letzten, bei dem alles gleich bleibt. Die so ermittelte Endpunktzahl ist ausschlaggebend für die letztliche Platzierung: Je mehr Ihr rempelt, desto eher könnt Ihr Euch also einen schlechteren Zieleinlauf leisten.

In den ‘Chaos-Meisterschaften’ tretet Ihr zu mehreren Rennen an und müsst eine Mindestposition erreichen, um Euch für den nächsten Lauf zu qualifizieren. Vorher wählt Ihr aus acht Boliden, die sich in Beschleunigung, Geschwin­digkeit, Handling und Panzerung unterschieden. Damit es Chancengleichheit gibt, treten Eure Gegner mit dem selben Fahrzeug wie Ihr an. Kommt Ihr erfolgreich durch alle Wettkämpfe, schaltet Ihr neben Pisten und Autos neue Spielmodi frei. Bei „Verfolgungsjagd“ fahrt Ihr ein normales Rennen ohne Crashambitionen, hier kommt es alleine auf die Platzierung an. „Feigling“ ist eine Variante davon, nur fahrt Ihr hier fatalerweise in die entgegengesetzte Rich­tung zum restlichen Teil­nehmerfeld.

Neben den Straßenrennen versucht Ihr Euch bei Demo­lition Racer in drei ‘Bowls’, die sich durch die Verteilung von Erhebungen auf der Rennfläche unterscheiden: In diesen runden Arenen geht es alleine darum, möglichst unbeschadet herumzurasen und dabei die anderen Fahrzeuge zu schrotten. Die Multiplikatoren werden hier alleine dadurch ermittelt, wie spät Ihr durch Totalschaden rausfliegt. Neben diesem ‘Last Man Standing’-Modus wagen sich lebensmüde Naturen an den ‘Harakiri’: Ziel ist es in diesem Fall, das eigene Auto möglichst schnell zu zerstören.

Wollt Ihr Euch zu zweit ins Blech­gemetzel stürzen, tretet Ihr immerhin noch in einem 12er-Feld an. Sowohl Bowl- als auch Pistenwettbewerbe stehen für das Splitscreen-Duell zur Verfü­gung. Als besonderes Extra dürft Ihr Euch in ungewohnter Kooperation versuchen: In der End­abrechnung werden Eure erzielten Punkte addiert und gegen die gesammelte CPU-Konkurrenz aufgerechnet. Damit Ihr genug Aggressivität aufbaut, begleiten krachige Instrumental­passagen von bekannten Bands wie Fear Factory und Junkie XL die skrupellose Raserei.

Zurück
Nächste