Meinung & Wertung
Ulrich Steppberger meint: Endlich ein Destruction Dderby-Nachfolger, der (fast) alles richtig macht: Euer Auto bricht nicht mehr gleich zusammen, sobald nur ein Einzelteil kaputt ist. Ungehemmtes Rempeln fällt so leichter und erlaubt ein aggressiveres Eingreifen. Die Computergegner fahren rasant, sind aber bei einem Fehler nicht sofort hoffnungslos entschwunden. Auf den abwechslungsreichen Kursen sind Crashs an der Tagesordnung und wirken durch die gelungene optische Darstellung entsprechend heftig – besonders zu zweit geraten Bowl-Matches zu Partyknüllern. Die Punktezählung ist gut nachvollziehbar, aber die Ergebnisse der Computergegner schwanken leider wild zwischen den Wettkämpfen. So artet es besonders in den hohen Ligen oft zum Glücksspiel aus, ob Ihr Euch für das nächste Rennen qualifiziert.
Oliver Schultes meint: Wow! Hier geht der Punk ab! Während des Rennens fliegen Euch permanent Karosserieteile, Reifenfetzen und brennende Gegner um die Ohren – Zeit zum Nachdenken bleibt dabei nicht; zumal das komplette Geschehen überaus rasant von Statten geht. Trotz 16 Boliden und komplexer Echtzeit-Schäden gerät die flüssige Grafik nur selten ins Stocken. Allerdings wirkt die Optik teilweise recht pixelig und am Horizont lassen sich dezente Pop-Ups ausfindig machen. Doch auch zu zweit beweist Demolition Racer eine sehr gute Figur: Egal ob normales Blechgemetzel oder Bowlwettbewerbe – durch die zehn weiteren Konkurrenten macht’s gleich doppelt Spaß. Die aggressive Musikbegleitung ist schließlich das i-Tüpfelchen auf der Autoschlacht. Leider vereitelt die undurchsichtige Punktewertung samt Frusterlebnisse eine höhere Wertung.
Spaßige und kurzweilige Crashorgie mit vielen Strecken und Spielmodi, leider durch die Zufallsergebnisse der Computergegner in höheren Spielstufen arg frustig.
| Singleplayer | ![]() | 80 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |





















