
Meinung
Matthias Schmid meint: Kann nicht mal etwas passieren? Dieser Satz beschreibt das Gefühl, das ich lange Zeit während des Spielens hatte. Die anfängliche Neugier wich mangels Story und Veränderungen bei Leveldesign und Aufgabenstellung der Langeweile. Wer argumentiert, dass dies die Atmosphäre des Titels ausmacht, will wohl nicht zugeben, dass die Entwickler über weite Strecken etwas falsch gemacht haben. Die Grafik, obgleich an Ico angelehnt, ist gezeichnet von groben Modellen und Kantenflimmern – sie gefällt aufgrund der stimmungsvollen Farbpalette dennoch. Rätseltechnisch fühlte ich mich nett unterhalten, doch Segas poppiger PSP-Perspektiv-Knobler Crush bot bessere Kopfnüsse. Die griffige Steuerung und die Tatsache, dass die Komplexität der Levels und Rätsel im letzten Spieldrittel spürbar anzieht, retten dem sympathischen Titel das Prädikat ’empfehlenswert’.










