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Verschanzt Ihr Euch hinter Mauern und Hindernissen, zoomt die Kamera von der Ego- in die Third-Person-Perspektive. Munition ist rar gesät und die zahlreichen Wachposten, Mechs und Geschütztürme teilen kräftig aus, werden auf Geräusche aufmerksam und werfen auch mal Granaten in Lüftungsschächte, wenn sie Euch darin vermuten. Allerdings stellen Leitern für sie ein unüberwindliches Hindernis dar und sie leiden am gleichen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, das auch die Metal Gear Solid-Schergen plagt: Versteckt Ihr Euch einige Zeit außer Sicht, gehen Eure Gegner zur Tagesordnung über und ignorieren die Leichen ihrer Kameraden. Bewusstlose Wachen wecken sie immerhin wieder auf. Für diese Spielvariante eignen sich durchschlagende Waffen wie die Schrotflinte, der Revolver (mit Explosivgeschossen) und das Sturmgewehr, die Ihr mit Munitions- und Schadensupgrades sowie Ziellasern und Schalldämpfern verbessert.
Entsprechend wenig Platz habt Ihr dann im knappen Inventar für Energieriegel, Computerviren und andere nützliche Gegenstände. Hacker nutzen eben diese Hilfsmittel, bauen ihre Computerfähigkeiten aus und haben damit beim komplexen Hacking-Minispiel weniger Probleme: Auf einer schematischen Karte erobert Ihr Systemknoten, um Euch Zugang zu geschützten Computern und Schlössern zu verschaffen. Jede Aktion birgt das Risiko, vom Sicherheitsprogramm entdeckt zu werden, welches dann versucht, Euch aus dem System zu werfen. Dann beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, den Ihr mit Würmern und Viren zu Euren Gunsten beeinflusst. Anders als viele andere Minispiele machte uns das Hacken auch gegen Ende des Spiels noch Spaß, zumal es mit der Zeit immer komplexer wird. So programmiert Ihr Roboter, Geschütze und Kameras um, damit diese die schmutzige Arbeit für Euch übernehmen und sich um Eure Widersacher kümmern.
Schleichprofis ducken sich in bester Splinter Cell-Manier hinter Deckung, klettern durch Lüftungsschächte, machen sich unsichtbar und weichen Patrouillen aus, um ans Ziel zu kommen – bis auf die wenigen Zwischenbosse müsst Ihr niemanden töten! Um nicht völlig wehrlos dazustehen, schickt Ihr Gegner mit Betäubungspfeilen oder einer Pistole, die Druckwellen verschießt, ins Reich der Träume. Leider viel zu selten gibt es die Option, Missionen einfach diplomatisch durch Dialoge zu erfüllen. Mit dem entsprechenden Upgrade setzt Ihr bei Verhandlungen Pheromone ein und bekommt am Bildschirmrand mitgeteilt, wie Euer Gesprächspartner auf Lob und Kritik reagiert. Auf der nächsten Doppelseite seht Ihr anhand einer Beispielmission, wie die verschiedenen Vorgehensweisen funktionieren.










