
Meinung
Oliver Ehrle meint: Mit den Sims zu experimentieren, ihnen die schrägsten Persönlichkeiten zu verpassen und ihr Zusammenspiel zu erforschen, hat seinen ganz eigenen Charme. Die aufwändigeren Editoren mit Online-Tauschfunktion und die originellen Karma-Fähigkeiten machen Die Sims 3 komplexer als die Vorgänger – in Sachen Spielablauf hat sich allerdings nichts verändert: Ihr befriedigt die Bedürfnisse der Sims und sucht nach Gelegenheiten, ihre Wünsche zu erfüllen und größere Gebäude zu beziehen. Besonders in der Anfangsphase lässt sich da inhaltlich kaum ein Unterschied zum Vorgänger feststellen. Ich vermisse grundsätzlich neue Elemente, die dem Sim-Alltag einen anderen Zweck geben: etwa eine Online-Stadt oder einen gesellschaftlichen Hintergrund wie ein Elternhaus. So könnte man ein stinkreiches Söhnchen in den Ruin treiben oder sich vom Bettler zum Businessman hocharbeiten.










