Donkey Kong Country Returns – im Klassik-Test (Wii)

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Screenshot von Donkey Kong Country Returns
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Meinung

Michael Herde meint: Donkeys Rückkehr beschert mir ein Wechselbad der Gefühle: Im einen Augenblick frohlocke ich angesichts der fantastischen Einfälle der Leveldesigner, im nächsten verfluche ich das Entwickler-Team: Das Jump’n’Run der alten Schule ist enorm schwierig und beschert mir viele Bildschirmtode. Zum Glück motiviert das Spiel derart, dass ich stets gerne einen weiteren Versuch wage. Das liegt nicht nur an den zahlreichen Geheimnissen oder der grandiosen Musik, sondern vor allem an der famosen Spielbarkeit und frustschonenden Neuerungen wie den beiden Lebensherzen. Leider gibt es außer Nashorn Rambi keine Reittiere, auch die stimmungsvollen Unterwasser-Levels von früher fehlen. Die Kollisionsabfrage ist mir jedoch etwas zu penibel, witzige Anspielungen auf andere Nintendo-Titel entschädigen mich dafür allemal.

Oliver Schultes meint: Fans der SNES-Kong-Episoden, von New Super Mario Bros. Wii oder 2D-Jump’n’Runs generell, kommen bei Donkey Kong Country Returns aus dem Grinsen nicht heraus. Das Leveldesign mit seinen abgedrehten Ideen und clever platzierten Geheimnissen, die witzigen Animationen (lasst Donkey mal eine Weile unbewegt sitzen!), die herausragende Musik und die punktgenaue Steuerung (ich empfehle die Variante mit Nunchuk) lupfen Eure Mundwinkel Stück für Stück nach oben. In gleichem Maße klettert die Schwierigkeit mit jeder absolvierten Welt: Videospiel-Neulinge beißen sich wohl die Zähne aus, immerhin gibt es für sie den Super-Assistenten als Frustbremse – lobenswert. Ein Lob gebührt auch den Grafikern: Was die aus der Wii-Konsole herausholen, ist schlicht sensationell und eine Zierde für jeden HD-Fernseher!

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