Earth Defense Force: Insect Armageddon – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Anno 2007 war Earth Defense Force 2017 für die Xbox 360 das spielerische Äquivalent eines Sci-Fi-B-Movies – billig, bekennend trashig und doch unterhaltsam. Vier Jahre später wagt sich D3 Publisher an einen Nachfolger, für den statt des japanischen Ur-Entwicklers Sandlot mit Vicious Cycle ein amerikanisches Studio beauftragt wurde. Dort hat man sich das Nippon-Werk offenbar ganz genau angesehen, denn Earth ­Defense Force: Insect Armageddon hält sich in vielen ­Aspekten sklavisch an den Vorgänger. Hier wie dort marschiert Ihr durch Third-Person-Umgebungen wie eine etwas karg in Szene ­gesetzte Stadt und ballert auf Horden von mutierten Ameisen und Spinnen beziehungsweise metallene ’Ravager’-Roboter.

Das läuft stets latent chaotisch ab, aber in der Kampagne greifen Euch zwei CPU-Kameraden unter die Arme, wenn etwa die Lebensenergie knapp wird. Vier leicht unterschiedlich bestückte Soldatenklassen stehen zur Wahl, von der jede zwei Wummen im Gepäck führt. Die Munition ist unendlich, allerdings dauert das Nachladen etwas länger, wenn Ihr nicht genau den ’Quick Reload’-Moment per Knopfdruck trefft. Größter Unterschied zum Vorgänger ist, dass Ihr jetzt weniger, aber dafür längere Levels ohne Checkpoints absolviert, was der Abwechslung jedoch nicht zugute kommt. Neue Waffen findet Ihr nur noch selten auf dem Schlachtfeld, meist müsst Ihr sie durch langwierige Einsätze freischalten. Dass zudem grafischer Stillstand herrscht, lässt sich nicht alleine als Design­entscheidung schönreden.

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