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Neue Hardware, neue technische Möglichkeiten – getreu diesem Motto hat Square für ein würdiges PS2-Debüt den Präsentationsstil des 32-Bit-Vorgänger-Trios größtenteils über Bord geworfen. Nicht nur, dass nahezu alle Dialoge mit meist Lippen-synchroner Sprachausgabe unterlegt sind (lediglich einige unwichtige Passanten müssen sich mit Textboxen zufrieden geben), auch die starren Renderkulissen gehören fast völlig der Vergangenheit an. Ähnlich Silent Hill 2 erkundet Ihr nun waschechte 3D-Kulissen mit festgelegten Perspektiven. Selber nachjustieren dürft Ihr die Ansicht zwar nicht, dafür sorgt die dynamische Kameraführung mit langen Fahrten und überraschenden Schwenks für die nötige Übersicht. Wisst Ihr dennoch einmal nicht weiter, genügt ein Blick auf die (auf Wunsch ausblendbare) Übersichtskarte. Schatzkisten, Speicherpunkte und durchschreitbare Türen sind darauf nämlich genauso verzeichnet wie Wegesbegrenzungen oder die Richtung, in welcher der Ausgang liegt.
Auch bei den zahllosen Zwischensequenzen macht sich die neue optische Freiheit bemerkbar: Während Dialogen wechselt die Kamera beständig zwischen den Gesprächsbeteiligten hin und her, rasante Schnittfolgen garantieren filmreife Inszenierung. Und wie es sich für ein ‘echtes’ Neuzeit-Final Fantasy gehört, kommen auch die Freunde opulenter Renderwerke auf ihre Kosten. Wenngleich nicht alle späteren FMVs das technische und dramaturgische Niveau der angesprochenen Intro-Sequenz halten können.
Am Genre- und insbesondere Final Fantasy-typischen Spielablauf bestehend aus Stadtbesuchen, Kerkerausflügen und munterem Monstermeucheln hat sich zwar auch bei der Jubiläums-Episode wenig geändert. Das eigentliche Kampfsystem aber wurde einer General-Überholung unterzogen. Vorbei die mitunter hektischen Zeiten des ‘Active-Time-Battle’-Systems: Die Zufallsgefechte in Episode 10 werden streng rundenbasiert ausgetragen. Eine Anzeige am rechten Bildrand gibt die Angriffs-Reihenfolge von Freund und Feind an. Dieser Ablauf richtet sich einerseits nach dem Agilitäts-Wert der Kämpfenden, andererseits nach der Art des Manövers. Wollt Ihr einem Charakter nur schnell ein anderes Schwert in die Hand drücken, fällt seine Wartezeit bis zum nächsten Einsatz deutlich kürzer aus, als wenn der Held ein magisches Inferno über die Gegner hereinbrechen lässt. Etwaige Änderungen in der Abfolge werden glücklicherweise vor der Bestätigung eines Kommandos angezeigt, folglich bleibt Euch genügend Zeit, die sinnvollste Taktik auszuwählen.









Für mich persönlich mit Teil 8 mein liebstes Final Fantasy.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie verzweifelt ich über 230 Stunden damit verbracht habe alle schwarzen Bestia und den Richter zu schlagen. Hilfe! =)
Trotz so mancher Seelenqualen in den Sidequests haben mich die Welt von Spira und ihre Charaktere total in ihren Bann gezogen. Besonders der grandiose Soundtrack weiß auch heute noch zu begeistern.
Heute fallen einem zwar einige Macken auf, die damals nicht relevant erschienen oder denen keine Beachtung geschenkt wurden, aber dennoch kann man es getrost immer wieder einwerfen und ein bisschen durch Spira wandern, um in Erinnerungen zu schwelgen. =)
Wenn ich mich recht erinnere, war die deutsche Übersetzung von Tet Hara, dem ehemaligen Redakteur der Video Games. Hat halt versucht, etwas deutschen Sprachwitz reinzubringen. Die Abweichungen zum gesprochenen Englisch waren schon auffällig, aber trotzdem ein Quantensprung zu den Tippfehlern in FF VII.
@dccoder84 Am lächerlichsten (und auffälligsten) war in der deutschen PS2 Version, wenn am Ende Yuna I Love you sagt und “übersetzt” wurde das mit Danke. https://www.youtube.com/watch?v=AEcTSM8BgkY&t=186s
Wenn man sich die Sequenz aber im japanischen Original anschaut sagt Yuna eben Arigatou!
Im HD Remaster haben sie diese Zeile angepasst, jetzt steht da auch Ich liebe dich. Ist aber vermutlich auch die einzige Zeile die sie nachträglich nochmal geändert haben.
@DerPanda Oh, ich glaube du hast tatsächlich recht!
@kaoru-zero-one Hmmm, okay, so hab ich das noch nie gesehen. Danke für den Hinweis. Im englischen sagt der Kumpel von Tidus nur: “I hope you know how to use it”. Was mit “Bedienungsanleitung gibts leider nicht” übersetzt wurde. Aber wenn die deutsche Übersetzung auf der japanischen Sprache beruht und die englische sehr frei übersetzt wurde, so würde das jetzt Sinn machen.
…war halt leider auch die deutsche Übersetzung grauenhaft
Eigentlich nicht, die deutsche Übersetzung basierte lediglich auf der japanischen Fassung und war ziemlich akkurat, auch weil man den Fehler von FFIX wohl nicht wiederholen wollte. Leider haben die Amerikaner das Spiel sehr frei übersetzt, zum einen um das ein wenig aufzupeppen und zum anderen weil es sonst wohl nicht mit der Lippen Synchronität gepasst hätte, vermute ich zumindest. Aber so kam es eben zu dem Problem das im englischen etwas gesprochen wurde, was nicht so recht zu den dt. Untertiteln passte. Was ich mir für die HD Remaster Fassungen gewünscht hätte, wäre optional die japanische Audiospur gewesen, aus eben diesem Grund.
@dccoder84
Die PAL-Version war auch die International Variante.
Wegen mir hätte das Game weniger bunt und düsterer sein können. Type 0, Teil 6, 7, 13 und 15 fand ich vom Art Style am besten.
Neben der schlampigen PAL Anpassung mit fetten PAL Balken und reduzierter Spielgeschwindigkeit war halt leider auch die deutsche Übersetzung grauenhaft. Man hatte den Eindruck das haben irgendwelche Kinder übersetzt und sich dabei köstlich amüsiert. Hab mir dann sehr viel später die japanische Fassung “Final Fantasy X International” geholt mit englischer Sprache und etwas mehr Content.
Am besten war im Grunde das Kampfsystem, die Musik und die Technik. Der Song “To Zanarkand” ist ja eigentlich schon ein Klassiker.
Das ist ja irgendwie das Schöne an Final Fantasy: für jeden ist was dabei und jeder hat so seine Favoriten. Jedes Spiel ist auf seine Weise einzigartig mit wiederkehrenden Elementen.
Ich bin z.B. nie mit FFIX warm geworden und es ist das einzige was ich nie durchgespielt habe (abgesehen von FF2 und FF3)
War auch für mich das erste Final Fantasy und ist für mich bis heute mein liebstes RPG. Was vor allem an der genialen Story, der tollen Erzählung und der stark erdachten Welt Spira liegt.
Das Kampfsystem habe ich immer geliebt.
Allerdings habe ich vor kurzem FF VII nachgeholt. Jetzt bin ich nicht mehr ganz sicher, ob mir das nicht noch besser gefällt:-)
Ich hatte Final Fantasy X erst mit dem Remaster für Switch ausgiebig gespielt, fand es auch sehr gut, mit den grandiosen Vorgängern (und XII) kann es meiner Meinung nach aber nicht mithalten.
Final Fantasy XII hatte ich aufgrund seines trägen Kampfsystems damals auf der PS 2 irgendwann abgebrochen, das Remaster für Switch hatte mich aufgrund der neuen Komfortfunktionen dann aber komplett abgeholt und ist nach FF VII sogar mein Favorit der Reihe.
Ich fand das zu extreme Stein-Papier-Schere Kampfsystem mit seinem Qechselzwang nervig, dazu auch noch die halbe Party.
Naja, das legt sich ja im späteren Verlauf, weil ja jeder am ende alles kann.
Ich fand das zu extreme Stein-Papier-Schere Kampfsystem mit seinem Qechselzwang nervig, dazu auch noch die halbe Party. Entsprechend hat Teil 10 mich nie wirklich gepackt.
FF IX fand und finde ich z.B. um Längen besser.
Final Fantasy X war mein erstes Final Fantasy. Hab es Ende 2002 zusammen mit einer PS2 im Gewinnspiel der ersten regulären Gamepro gewonnen. Mir hat es damals super gefallen. Bei den PSX-Teilen gefallen mir die Settings nicht und die Grafik ist stellenweise echt schlecht gealtert. Final Fantasy X war das erste komplett in 3D gerenderte FF und das erste mit durchgehender Sprachausgabe. Sieht auch heute noch gut aus, wenn man es z.B. auf der Switch spielt.
Ich bin ein Verfechter von Final Fantasy XIII 🙂
Bei FF13 stand ich zweimal kurz davor abzubrechen, was ich bislang bei Spielen nur äußerst selten so gehandhabt habe, da krasse Fehlkäufe nie der Fall waren.
Nach den beiden frühen erzählerischen Tiefpunkten hatte ich meine Herangehensweise an das Spiel angepasst. Der Erzählung und den Figuren habe ich nur noch beiläufig Beachtung geschenkt, während ich den Rest als audiovisuellen Roadtrip wahrnahm, mit einem zunehmend besseren Kampfsystem.
Letztendlich ist mir das Spiel auf diese Weise positiv in Erinnerung hängengeblieben. ?♂️
Die lineare Story,dieser esoterische Plitsch Platsch und die Kämpfe wo man jeden Char durchwechseln musste um für alle Exp. zu bekommen.Ging gar nicht.Was mich an jedem FF nach Teil 6 immer frustriert und da explizit zelebriert wird,ist die gute Heldentruppe die dem ganz fiesen Bösewicht nachläuft immer einen Schritt zu spät kommt und nach 80h Spielzeit doch immer noch die Welt rettet.Ist bei den meißten RPGs so ja aber hier steht das im Mittelpunkt.Sonst ist nicht viel drumrum.
Nach FFVII wohl mein nächst liebstes FF. 🙂
Liegt wohl daran, dass ich FFX seinerzeit genauso (oder ähnlich) intensiv gespielt habe wie FFVII. Jedes (so gut wie?) Secret, die ganzen Waffen und so weiter, hab ich geholt. Und das in ner Zeit wo es noch keine Karotte vor der Nase in Form von Trophies oder Achievements gab. 🙂
Hach, Blitze ausweichen ….. wasn Spaß … ?
Auf jeden Fall hab ich da ziemlich viel Zeit versenkt und ich hatte seinerzeit schon das Gefühl was großes zu zocken.
In den direkten Nachfolger hab ich mal reingeschaut, aber da ist der Funke dann nicht mehr übergesprungen.
Ich frage mich, ob ich FFX heute auch noch so gut finden würde. Ich bezweifle es irgendwie. Mal davon abgesehen, dass ich heute glaube ich keine 120+ Std. mehr in so einem Game am Stück (nein, nicht ohne Schlaf; ohne ein anderes Spiel zwischendurch zu zocken) versenken könnte. Glaube auch, dass ich heute nicht mehr so JRPG-affin bin, auch wenn ich sowas wie Octopath Traveler, DQ XI oder Persona 5 immer noch ansprechend finde.
Aber damals fand ich FFX halt echt top.
Interessante Theorien hier. Ich fand X auch nicht so gut im Vergleich zu den PS1 Spielen.
Die waren halt Legenden und Klassiker. Vielleicht scheiterte es auch an der Erwartungshaltung bei X. Die Oberwelt etc hatte für mich aber auch das magische und der verlust war doof.
15 wollte ich immer mal wieder eine Chance geben.
Ich bin da übrigens der selben Meinung wie einige hier. Als ich Final Fantasy X seinerzeit das erste mal durchgespielt hatte, war es auch eine Enttäuschung für mich, aufgrund wie Saldek sagt “Man hatte überhaupt nicht das Gefühl die Welt auf eigene Faust entdecken zu können“. Der Wegfall der Oberwelt mit all ihren Städten und Dörfern empfand ich als riesen Rückschritt. Heute wo gefühlt jedes Spiel eine Openworld Mechanik hat, mag ich das schlaurige von FFX und XIII, weil man eben während des spielens nicht das Gefühl hat irgendwas zu verpassen. So ändern sich die Zeiten…
Mag das Spiel sehr, Auron und Yuna sind auch ganz cool aber diese Tempel finde ich sowas von öde und auch unnötig. Entweder hätte man die ganz weglassen sollen oder diese etwas interessanter und abwechslungsreicher gestalten.
In meiner Sammlung ist nach 9 Feierabend
Ich hatte FF10 das ps4 remaster
Aber komisch ich habe nicht mehr das Gefühl gehabt etwas besonderes zu spielen leider..
Ich habe es längst wieder verkauft
Mit Final Fantasy X begann der Niedergang der Reihe. Alles danach war Mist.
Das beste waren doch die Frauen mit Hasenohren in Final Fantasy 12 ^^
Bei Final Fantasy 10 war halt die schlampige PAL Anpassung traurig, ansonsten Grafik tip top und läuft per GSM Selector in astreinem progressive scan 🙂 Das ist wichtig wenn man das Original heutzutage auf Flachbildfernsehern daddeln will.
FF 7, 8 & 9 hatten etwas Magisches. Teil 6 habe ich nie längere Zeit gespielt, mangels SNES und mangels Euro-Release. Später fehlte die Zeit.
Aber mit FF10 ging der Niedergang eigentlich schon los. Zwar habe ich es durchgespielt, was für das Spiel spricht, aber ein Genuss war es nicht. Die Charaktere haben mich nicht besonders mitgerissen, spannende Nebenquests fehlten. Am nervigsten war die extreme Linearität, die nur noch von Teil 13 getoppt wurde. Man hatte überhaupt nicht das Gefühl die Welt auf eigene Faust entdecken zu können. Das Blitzball-Gedöns habe ich soweit es ging übersprungen. Insgesamt damit das erste Blendwerk-FF mit hoher Linearität und pompösen theatralischen Videosequenzen.
Teil 13 war allerdings ein Total-Reinfall. Es ist das einzige Spiel dass es schafft mich aggressiv zu machen. Nach Teil 13 habe ich keine FF mehr gezockt und werde es wohl auch nicht mehr machen. Ich bin der Kitsch- und Nonsens-Serie einfach entwachsen.
Teil 12 ist für mich durchaus ein Highlight der Seriengeschichte.
Nicht ganz mein Lieblings Teil, aber immer noch sehr gutes Spiel.
War für mich auch das letzte richtig gute klassische final fantasy. Alleine dass minispiel wasserball hab ich gesuchtet ohne ende.
Würde mir überhaupt mal wieder ein teil wünschen der rundebasiert ist, dragonquest 11 und das beste jrpg der ps4 Generation persona 5 haben es eindrucksvoll gezeigt.
@Nipponichi
Das ist natürlich deine persönliche Meinung 😉
Abgesehen von meinem ewigen All-time Best Final Fantasy VI fand ich einige der nachfolgenden Spiele nicht schlecht. FF13 z.b , aber erst als ich es auf der PS3 gespielt habe. Wenn man vorher die grottige 360 Umsetzung nur kennt, kann man das Spiel schon aufgrund der Technik schlecht finden. 13-2 fand ich auch sehr gut, aber vor allen Dingen weil mich alles mit Zeitreise fasziniert. 13-3 hat sich dann total verzettelt und die vorherige World Lore ad absurdum geführt. Insbesondere da der Cliffhanger aus 13-2 überhaupt nicht aufgelöst wurde.
Final Fantasy 14 ist mein zweiter All-time Favorit. Schon mehr als tausend Stunden damit verbracht und es ist ein Fest für Final Fantasy Fans und für MMO Fans.
FF 15 war für mich so lala. Die Gruppen Interaktion und das Gefühl der Freundschaft fand ich cool, aber die Story war sehr seicht und für mich der Hauptbösewicht sehr langweilig.
Final Fantasy XII war bei mir der erste Teil den ich mittendrin abgebrochen hatte, VI bis X hatte ich allesamt ausgiebig gespielt. Momentan quäl ich mich durch XV, bin aber entschlossen das zu beenden, nur um es für mich einordnen zu können und evtl. geb ich in Zukunft auch XII nochmal eine zweite Chance. Lustigerweise verspüre ich in letzter Zeit häufiger den Drang nochmal XIII durchzuspielen, in meinen Kopf ist das irgendwie gut gealtert, obwohl ich es seinerzeit als ich es durchspielte eher “Naja” fand.
Das war das letzte wirklich richtig und auch gute Final Fantasy. Alles was danach kam, war nicht mehr sonderlich beeindruckend. Ab Teil X-2 war die Reihe in meinen Augen einfach nur noch schlecht. Ich habe den nachfolgenden Teilen allesamt noch eine Chance gegeben. Aber da hat keines mehr wirklich gezündet. Lediglich Teil XII war zumindest von der ganzen freien Welt her faszinierend.
Erst kürzlich das HD Remaster durchgespielt, ich finde es ist immer noch ein tolles JRPG, Story und Charaktere sind gut geschrieben, lediglich die Minigame Herausforderungen sind schon grenzwertig und erfordern eine gewisse Frustresistenz. Einen kompletten Storyrun (ohne unnötiges gegrinde, Menü-gefuddel etc.) findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=7iUC42hnJ7Q
Tributvideo (Vorsicht SPOILER) hier: https://www.youtube.com/watch?v=nGnBzf-7EcE