
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Zugegeben, ich bin nicht unbedingt Teil der Kernzielgruppe von Forza 2, weshalb mir auch einige Dinge mehr aufstoßen als Simulationsfans. Zwar gefällt mir, dass die Karriere viel Führung bietet, doch die ohnehin nicht überwältigende Streckenzahl wird dort durch penetrante Wiederholungen bestimmter Pisten noch auffälliger. Die Konzentration auf die echten Kurse kann ich verstehen, nur sehen die eben weniger spannend aus – dafür läuft die Grafik in der Tat stets flüssig und macht u.a. die Nordschleife zum Genuss. Weil das Fahrgefühl stimmt, fahre ich trotzdem immer noch ein weiteres Rennen, schließlich muss ich für die Online-Wettkämpfe trainieren: Vor allem dort dürfte Forza 2 sicherlich auf lange Zeit ein Hit sein.
Thomas Stuchlik meint: Vom Vorgänger war ich damals trotz großer Vorfreude enttäuscht. Teil 2 merzt nun viele Kritikpunkte aus. Allen voran den wichtigsten: das Fahrverhalten. Zahlreiche Physik-Berechnungen sorgen endlich für ein nachvollziehbares wie spannendes Sim-Feeling, das dank abschaltbarer Fahrhilfen und einblendbarer Echtzeit-Fahrdaten für Motivation sorgt. So macht das Ausloten des Grenzbereichs und die Jagd nach der Bestzeit richtig Spaß. Ebenso gefällt das zeitintensive Lackieren des eigenen Vehikels, ein Bildimport via USB wäre hier aber noch sinnvoll gewesen. Optisch bleibt der Wow-Effekt zwar aus, dennoch bringt die durchweg flüssige Grafikkulisse viel Fahrspaß auf den Schirm – Xbox-360-untypisch aber ohne Anti-Aliasing.







