Gardening Mama – im Klassik-Test (DS)

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Cooking Mama hat die Nase voll, nach vier Küchen-Auftritten zieht es die resolute Hausfrau an die frische Luft. Bei Gardening Mama seid Ihr mit dem Stylus bewaffnet für alles zuständig, was mit der Pflege und Aufzucht von Blumen und Obst zu tun hat. Wie bei den Koch-Vorgängern wird die Arbeit in zahlreiche Einzelschritte bzw. Minispiele zerlegt. So buddelt Ihr Löcher und setzt Samen ein, sorgt für die passende Bewässerung und schüttelt vor dem Umtopfen überflüssige Erde von den Wurzeln. Schnippelt überzählige Ästchen ab, mischt die korrekten Erdmengen zusammen oder schrubbt Raupen von den Blättern.

Der Großteil dieser Aufgaben geht problemlos von der Hand und setzt auf die bewährte Mischung aus Reaktionsschnelligkeit, Genauig­keit und Timing. Umso ärgerlicher fallen einige Ausnahmen auf: Wenn Ihr etwa bestimmte Erdmengen schaufeln sollt, aber unklar bleibt, wie Ihr diese genau bestimmt, sind Fehler vorprogrammiert. Anders als bei Cooking Mama klappert Ihr nicht einfach ein Rezept nach dem anderen ab, sondern kümmert Euch im Garten um mehrere Pflanzen gleichzeitig: Die brauchen regelmäßige Pflege, um nicht auszutrocknen. Das zieht die Arbeit etwas in die Länge, dafür kommt eine Spur Simulation ins Spiel, weil Ihr z.B. Obst ernten müsst, um neue Boni zu gewinnen. Wer virtuell gärtnern will, muss übri­gens beim Fachhändler oder im Ausland nach Gardening Mama fragen: Da das Spiel über 505 Games in Europa erschienen ist, hat es (vorerst) keinen offiziellen Deutschland-Vertrieb.

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