
Meinung
Michael Herde meint: Je 91 Spielspaßpunkte kassierten die beiden God of War-Episoden, denn der bombastisch inszenierte Mix aus Hack’n’Slay und Rätseln war 2005 bzw. 2007 wegweisend. Im Jahr 2010 begrüße ich die erstmals stabile Bildrate ohne Tearing. Texturen, Modelle und Architektur wirken natürlich trotz ihrer HD-Kur unzeitgemäß, wenngleich Teil 1 spürbarer gealtert ist: Gering aufgelöste Zwischensequenzen sehen gröber aus als die Spielgrafik, Übergänge sind holprig. Als störend empfinde ich die unpräzise Abfrage beim Greifen von Gegnern, die mir etliche Treffer beschert – auf höheren Schwierigkeitsstufen ein Unding. Teil 2 hat diese Probleme nicht und ist dank pfiffiger Rätsel und vielseitigeren Leveldesigns in meinen Augen auch heute noch besser als Teil 3. Trotz der beschriebenen Mängel begeistert das Gesamtpaket, das man als Besitzer der Originale mangels inhaltlicher Neuerungen aber nicht zwingend braucht. Ich nehme es für den günstigen Preis aber gerne, um die beiden PS2-Klassiker auf meiner PS3 noch einmal zu spielen.










