Legaia 2: Duel Saga – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Colin Gäbel meint: Wer mit Squares Effektfeuerwerk Final Fantasy 10 seine ersten Genre-Erfahrungen gemacht hat, dürfte von Legaia 2 zunächst schockiert sein. Spartanische 3D-Optik, klobig modellierte und teils lachhaft animierte Polygon-Charaktere sowie eine Spielmechanik, die sich beinahe ausnahmslos aus sattsam bekannten Genre-Standards generiert – auf den ersten Blick macht Eidos’ RPG-Import wahrlich nicht viel her. Wie schon den Vorgänger zieht das untypische Kampfsystem die 128-Bit-Fortsetzung aus dem Sumpf der Mittelmäßigkeit: Die Suche nach immer neuen Combo-Manövern erweist sich wieder einmal als äußerst motivierend, dient allerdings nicht dem reinen Selbstzweck. Ohne die passenden Prügeltaktiken und einen ausreichend hohen Erfahrungslevel seht Ihr gegen die monströse Übermacht kein Land. Dass besonders die zweite Bedingung Grund­voraussetzung für den Sieg über einige Obermotze ist, dürfte ungeduldige Rollenspieler schnell frus­trieren. Wer an klassischen Dungeonexpeditionen mit forderndem Prügelanteil seinen Spaß hat, sollte dem geruhsamen Nippon-Werk hingegen unbedingt eine Chance geben.

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Rudi Ratlos
4. August 2021 10:36

Das war überraschend unterhaltsam, bis auf die optionale Arena müsste ich da damals sogar alles gemacht haben.

belborn
3. August 2021 17:44

Obwohl ich den Vorgänger sehr gemocht hatte,hab ich Legaia 2 komplett ausfallen lassen.Waren die durchwachsenen Tests die mich abgeschreckt hatten.