Lies of P: Complete Edition – im Test (Switch 2)

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Vor einigen Jahren etablierte sich das kompromisslose ”Pinocchio”-Soulslike als ernstzunehmende FromSoftware-Alternative – auch wir empfanden es als erfrischende Genre-Perle.

Nun erscheint Lies of P auf der Switch 2 und macht dort zumindest im TV-Modus eine sehr gute Figur. Das Spiel bietet gleich drei unterschiedliche Grafiko­ptionen: Ihr wählt zwischen Qualitäts- (30 fps) sowie Performance-Modus (60 fps) und einer ausgeglichenen Variante mit 40 fps, die allesamt durch eine solide Technik überzeugen. Besonders im Performance-Modus fühlten wir uns wohl, denn die ­visuellen Abstriche gegenüber den Konkurrenzplattformen sind vor dem Hintergrund einer stabilen Bildrate gut zu verkraften.

Im Handheld-Format zeigt das Abenteuer jedoch deutliche Schwächen. Während die grafischen Einbußen der Qualitäts- und Balance-Varianten noch im akzeptablen Bereich liegen, ist der Performance-Modus kein schöner Anblick. Der deutlich reduzierte Detailgrad, verwaschene Texturen sowie verminderte Beleuchtungs- und Schatteneffekte machen das Spiel regelrecht hässlich.

Der Untertitel ist übrigens ­Programm: Als Complete ­Edition umfasst die Switch-2-Fassung sämtliche Quality-of-Life-Updates, die nach der Erstveröffentlichung ins Spiel integriert wurden. Auch die umfangreiche Storyerweiterung ”Overture” ist hier bereits Teil des Pakets.

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