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| Spiel: | Menhera Farm + Masarada Town Story |
| Publisher: | Leoful |
| Developer: | Sugar Star |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | Switch |
| USK: | |
| Erschienen in: | 10 / 2026 |
In diesem Asien-exklusiven Doppelpack findet Ihr zwei Switch-Spiele, die nie den Weg in den europäischen eShop gefunden haben. Beide Titel wirken zunächst wie klassische Farmspiele, entpuppen sich jedoch als völlig unterschiedlich.
Menhera Farm: Heart Craft ist ein Trainings- und Erziehungs-Simulator: Ihr wählt eines von drei Robo-Mädchen aus und seid dann für ihre Entwicklung verantwortlich. Gegen Ende nimmt die Geschichte einige sehr seltsame und unerwartete Wendungen. Wer sich ein wenig mit japanischen Begriffen auskennt, weiß, dass ”Menhera” Slang für ”Mental Health” ist und entsprechende Medien sich oft mit Mädchen beschäftigen, die solche Probleme haben.
Ihr gebt Training in verschiedenen Disziplinen vor, um Energie oder Ausdauer zu steigern. Das verursacht allerdings auch Stress, den Ihr am besten abbaut, indem Ihr Eure Robo-Dame auf ein Date einladet – gebt dabei jedoch keine schlechten Antworten: Wenn Euch Euer Schützling erst einmal hasst, wird es schwer, das Verhältnis wieder zu verbessern. Das Training ist wichtig, um in den Kämpfen zu bestehen. Dort gilt es, die passenden Symbole zu drücken, wenn sie am unteren Bildschirmrand erscheinen. Das erinnert an bekannte Rhythmusspiele, hat aber nichts mit Musik oder Takt zu tun. Knifflig dabei: Der Körper Eures Schützlings hält nur etwa 300 Tage, ein Wechsel ist möglich, führt aber zu vielen negativen Gefühlen.
Das zweite Spiel ist das bereits 2023 erschienene Masarada Town Story: Als Bergbau-Lehrling Jewel kommt Ihr in ein abgewirtschaftetes Dorf, in dem Ihr nach wertvollen Steinen für das Museum graben sollt, um den Tourismus wieder anzukurbeln. Anfangs lehnen Euch die meisten Bewohner ab, doch mit der Zeit ändert sich das. Ihr verbessert Eure Werte und Ausrüstung und erkundet Minen, um die gesuchten Steine zu finden. Diese zerkleinert Ihr mit Eurem Hammer, ebenso wie lästige Gegner. Wenn der Feind die Oberhand gewinnt, erwacht Ihr wieder in Eurem Zimmer im Museum – zwar mit frisch aufgefüllter Lebensleiste, aber ohne regenerierte Ausdauer. Versucht daher, die Nächte im Bett zu verbringen, um halbwegs in Form zu bleiben. Technisch schrammt das Spiel knapp an einer Katastrophe vorbei, lediglich die Illustrationen sind akzeptabel.








