Metaphor: ReFantazio – im Test (Xbox Series X)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Bis kurz vor dem Ende war ich eindeutig auf ”Super”-Kurs, doch dann haben mich einige immens frustrierende Gefechtssituationen aus der Bahn geworfen. Ohne zu spoilern bin ich überzeugt davon, dass diese nicht alleine mir und meinem Party-Management anzukreiden sind, zumal die etwa 90 Stunden davor weitgehend reibungslos vonstattengingen. Doch auch ohne dieses Erlebnis finde ich Metaphor einfach nicht ganz so faszinierend wie die letzten Personas. Geschichte, Welt und Charaktere sind fraglos gelungen, aber mir geht das letzte Quäntchen Brillanz ab – manches fühlt sich wie archetypische Fantasy an. Auch eben jene Archetypen sind zwar eine intelligent umgedachte Alternative zu den Personas mit viel Spielraum für Experimente, sie lassen zugleich aber ein Stück weit Persönlichkeit vermissen. Dass die Grafik nicht zuletzt technisch hinter etwa Persona 3 Reload bleibt und teils merklich ruckelt, verwundert mich ebenfalls. Aber ich sollte nicht zu viel nörgeln, denn trotz allem würde ich das Abenteuer jedem ans Herz legen, der sich auf ein Fantasy-Persona einlassen will (und hoffentlich sehr viel Zeit dafür mitbringen kann).

Thomas Nickel meint: Nach dem gemächlichen Start nimmt Metaphor schnell Fahrt auf und wirft viele spannende Story-Köder aus. Ich will wissen, wie es weitergeht, was in dieser wunderbar eigensinnigen Welt tatsächlich los ist. Dabei hetze ich nicht atemlos von einer Zwischensequenz in die nächste, der Weg ist das Ziel. Mit dem stilvoll-dynamischen Kampfsystem zeigt Atlus, dass rundenbasierte Kämpfe auch 2024 kein überholtes Relikt sind – hoffentlich schaut Square Enix genau hin und macht Notizen! Was mich aber gleichzeitig beeindruckt wie nervös macht, ist der erneut gigantische Umfang. Klar, hier wird viel Spiel fürs Geld geboten, aber als Gamer mit begrenzter Zeit schüchtert mich die schiere Masse fast schon ein: Eine gekonnt auf 40 Stunden kondensierte Version wäre mein Traum.

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KVmilbe
6. Dezember 2024 8:54

Wenn dir die Demo gefallen hat, dann wird dir das Game sehr gut gefallen! Grundsätzlich ist die sehr lange Demo etwas schleppend, danach jedoch nimmt die Story deutlich an Fahrt auf.

Rudi Ratlos
5. Dezember 2024 15:13

Die Demo hat mich angefixt (und ist einfach mal länger als eine normale CoD-Kampagne) und ich hoffe noch drauf, dass das Spiel unter dem Weihnachtsbaum liegt.

lgbomber
4. Dezember 2024 20:12

Metaphor: ReFantazio ist ein gutes JRPG. Wertung ist etwas zu hoch.77 Punkte hätten auch gereicht.

Maverick
2. Dezember 2024 18:39

Joa bei mir hats in der demo auch nicht klick gemacht, hat für mich in jeder Hinsicht gegenüber persona 5 den kürzeren gezogen, grafikstil, story, charaktere und soundtrack.

Han ehrlich gesagt auch viel mehr lust auf dragon age 4 gehabt, für 59 flocken konnte ich nicht nein sagen. Und es ist für mich eine hammer granate die ihresgleichen sucht, die mgames wertung dazu ist ein schlechter scherz.

Max Snake
2. Dezember 2024 18:22

Als ich lese balancing Problem, macht es mich schon stutzig. Warte auf ein passendes Lösung Hilfe auf Gamefaqs.com.

8BitLegend
2. Dezember 2024 17:40

Hab mir wegen der Aufmerksamkeit die dieser Titel bekommt mal die Demo angesehen. Das ist in mein Augen richtiger Schund. Nicht weil es kitschig bis zynisch bestehende Mythen etc. verdreht – das tun viele Titel – sondern weil es sich dabei auch noch so fürchterlich ernst nimmt.

KVmilbe
2. Dezember 2024 14:24

Top Game! Die hier angegebene Spielzeit verwundert mich jedoch etwas. Wir haben knapp 65h bis zum Abspann gebraucht. Charaktere auf Stufe 87, Social links mit Ausnahme von dreien komplett auf Stufe 8 ausgebaut, und auch die royal virtues weitestgehend vollständig aufgefüllt. Nebenquests natürlich auch allesamt erledigt. Ich kann jedoch Ulrichs Frust gegen Ende verstehen. Insbesondere der letzte Kampf (und eine längere Quest rund um drei Türme) stellen einem doch eher unfaire Kampfsituationen entgegen.