Metro 2033 – im Klassik-Test (360)

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Meinung

Michael Herde meint: Die knappe Spielzeit zählt ebenso zu den Schwächen des Titels wie steife Animationen, sinnfrei-holprige Dialoge und zu wenig Variation bei den Charakteren: Wenn zwei Klonbrüder nebeneinander stehen und ein dritter und vierter in der nächsten Gemeinde auftauchen, stört das die Glaubwürdigkeit der Spielwelt. Dafür begeistert mich die beklemmende Atmos­phäre, die an Doom 3 erinnert und einen eigenwilligen Charme versprüht. Die Waffen sind ungewöhnlich, die Steuerung reagiert aber stets präzise. Am besten gefallen mir die fulminanten Lichteffekte sowie das abwechslungsreiche Leveldesign, das mit vielen Details prahlt. Leider wird das Potenzial der erschaffenen Welt nur im Ansatz ausgereizt: Warum darf ich nicht ausgiebig mit den Bewohnern der Stationen plaudern und an deren Schicksal teilhaben?

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captain carot
1. März 2026 17:52

Ich mag das Ding bis heute für seine Atmosphäre. Wenn man nicht zu leicht spielt geben die Gegner auch was her. Im Endeffekt hat sich Metro besser gehalten als manche Hochglanz Shooter aus der Zeit

Max Snake
1. März 2026 17:40

Spiel leider nicht im Besitz, dafür das Redux Edition im Digitalen Store.

Ein sehr gutes Buch.