Monster Hunter Freedom Unite – im Klassik-Test (PSP)

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Unter dem Namen Monster Hunter Portable 2nd G feierte der dritte Teil der PSP-Monsterjagd in Japan Rekordverkäufe. Die erweiterte Fassung von Monster Hunter Freedom 2 spricht den Jäger und Sammler im modernen Großstadtmenschen an und versammelt zahllose Vierergruppen, die in Adhoc-Jagdpartien zum Halali auf die ­gigantischsten Bestien der Urzeit blasen. Als Monster Hunter Freedom Unite kommt die Urzeithatz nun nach Europa und versucht einmal mehr, die hierzulande zu Unrecht vor sich hindümpelnde Serie publik zu machen.

Monster Hunter Freedom Unite ist für Vierspieler-Partien ausgelegt. Zwar könnt Ihr auch solo auf die Pirsch gehen, doch sammelt Ihr so eigentlich nur Erfahrung und Rüstzeug für den Angriff auf eines der großen Monster in der nach wie vor fantastisch aussehenden Spielwelt. Diese neuen Biester wie der panterartige Nargacuga sind eines der Aushänge­schilder von Unite und lassen sich am besten im Team meistern. Auch das hochkomplexe Waffensystem ist zur Kombination mit anderen Jägern gedacht. Große unhandliche Angriffswaffen wie Lanzen oder Duell­klingen verfügen über schlechte Verteidigungseigenschaften, unterstützende Jagdhörner sollten nur aus der zweiten Reihe gespielt werden und flinke Schwertkämpfer decken sich zwar mit ihrem Schild, richten aber kaum Schaden an.

Egal, welche Waffe Ihr wählt – flottes Hack’n’Slay ist bei Monster Hunter nicht drin. Das Spiel nutzt ein eher simulationsartiges, gewöhnungsbedürftiges Kontrollschema. Vielfältige Angriffsmuster und Spezialattacken sind möglich, wollen der vollgeladenen PSP-Peripherie aber erst einmal abgerungen werden. Habt Ihr die ersten von rund 400 Jagdaufträgen erfolgreich abgeschlossen, dürft Ihr Euch in Eurem Heimatdorf Pokke als Händler und Bauer versuchen. Das Dorf gleicht noch immer der Ansiedlung aus dem Vorgänger, an diversen Ständen kauft Ihr Heilitems, lasst erbeutete Monsterstücke zu Waffen und Rüstungen umschmieden oder betreibt auf der Pokke-Farm Landwirtschaft. Wer seinen alten Charakter aus dem Vorgänger übernehmen möchte, freut sich über die frisch erweiterte Kisten-Kapazität, die nun 99 Stück von jedem Itemtyp und bis zu 20 verschiedene Sets erlaubt.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, die katzenartigen Felyne, die im Vorgänger lediglich als Köche oder Farmarbeiter tätig waren, für Söldnerjobs anzuheuern. Wie im seligen Diablo II könnt Ihr Euren automatisch agierenden Sidekick trainieren und mit Rüstzeug versorgen. Wenn Ihr Euren Jäger schließlich zum nun erreichbaren neunten Rang gespielt habt und die neuen Bossmonster im Schlaf bezwingt, versucht Ihr Euch an den neuen, extrem schweren Marathon-Quests. Hier tretet Ihr gegen mehrere Bosse in Reihe an, was selbst für eingespielte Viererteams etliche Stunden an Vorbereitung und Training erfordern dürfte. Unterm Strich ist Unite also eine erweiterte und verbesserte Fassung von Monster Hunter Freedom 2: noch umfangreicher, schwieriger, lohnender und monströs-komplex!

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