Monster Hunter Stories Collection – im Test (PS4)

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Meinung

Thomas Nickel meint: Klar, es gibt vielschichtigere Rollenspiele da draußen. Aber die ­Mischung aus vertrauter Monster Hunter-Ästhetik und jugendlich-­frischem Anime-Look funktioniert ­ebenso gut wie das schnell erlernte, aber angenehm komplexe Kampfsys­tem. Die Freude, wenn ein besonders starkes neues Monstie aus dem Ei schlüpft, ist genauso groß wie das Entzücken über einen Stufenanstieg. Im Gegensatz zum zweiten Teil fällt der Erstling zwar in Sachen Schwierigkeitsgrad und Story etwas simpler aus, Spaß machen sie aber beide. Nicht zuletzt, weil Capcom und Marvelous auf un­nötige Action-Echtzeit-Experimente verzichten und uns ein klassisch-entspanntes Rundenkampfsystem vorsetzen. Dazu kommen gelungene Sprachausgabe, eine ordentliche ­deutsche Übersetzung und Euer charmanter Begleiter Navirou. Und auch wenn beide Episoden eigentlich für sich stehen, gibt es doch Verbindungen, die es durchaus sinnvoll erscheinen lassen, die Abenteuer chronologisch zu spielen. Ich habe vor allem auf der PlayStation auch zum zweiten Mal richtig Spaß, woran die verbesserte Technik ihren Anteil hat: Die reißt im Vergleich zu ­zeitgenössischen Mega-Produktionen keine Bäume aus, aber mit satten Farben, hübschen Monsties und einer stabilen Bildrate gefallen die beiden Abenteuer allemal!

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Rudi Ratlos
27. August 2024 13:32

Mag die Reihe lieber als die „großen“ Episoden.