Mortal Kombat: Deadly Alliance – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Jeder Kampfstil ermöglicht rund 30 akrobatische Attacken: Beim Taekwondo haltet Ihr den Gegner mit flinken Kicks und Sprüngen auf Distanz, da passt der Wrestler einfach den richtigen Moment ab und verknotet Euch mit Hebelgriffen. Dieser Technik begegnet der kluge Kämpfer wiederum mit den flinken Fingerstichen des Schlangen-Kung-Fu, die dem schwerfälligen Catcher keine Zeit zum Greifen geben. Wie Ihr schon bemerkt habt, lassen sich die unterschiedlichen Kampfstile prima gegeneinander ausspielen, und genau das macht den taktischen Reiz des pfiffigen Prügelkonzepts aus: Ihr braucht nicht mehr für jede Attacke den passenden Gegenschlag zu lernen, sondern kontert mit kompletten Manö­ver­listen. Martial-Arts-Fans freuen sich dabei über exotische Kampf­künste wie das philippinische Escrima, das koreanische Hapkido und San Shou, eine militärische Verschmelzung traditioneller Kampfstile aus China.

Ein taktischer Sonderfall ist die griffbereite Waffe, denn mit dem bloßen Unterarm lässt sich ein Säbel nicht aufhalten: Greift Euer Gegner zu Tonfa oder Nunchaku, Butterfly-Messer oder gar Hakenschwert, dann herrschen neue Regeln im Ring. Erfahrene Kämpfer gehen jetzt in die Offensive und hoffen, dass Taktik über Schlagkraft siegt: Der Gegenüber kann das Nunchaku zwar höllisch schnell wirbeln, es reicht aber nicht mal halb so weit wie Euer ausgestreckter Fuß. Blocken fällt bei einem Gegenangriff aber aus, deshalb greift Ihr ebenfalls zur Waffe: Mit einem mächtigen Schwert seid Ihr vor dem Doppelknüppel sicher, jetzt muss sich der Gegner eine neue Taktik, sprich Kampfstil einfallen lassen.

Wie Capcoms Street Fighter zeichnen sich auch die Mortal Kombat-Kämpfer durch persönliche Spezialattacken aus, die sie seit der ersten Episode beherrschen: Johnny überrascht mit dem Schattenkick, Sub-Zero friert Euch in Eisklötze und Scorpion schleudert ein Seil, mit dem er flüchtende Gegner zurück an die Front zerrt. Diese Specials lassen sich unabhängig vom Kampfstil einsetzen. Auf PS 2 und Gamecube nützt Ihr eine Schultertaste zum Verhöhnen der Gegner, etwas umständlich ist dagegen das Drücken der schwarzen Taste auf dem Xbox-Pad.

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Tokyo_shinjuu
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Tokyo_shinjuu

Ich muß gestehen das ich mit dem Teil nie so richtig warm wurde.

Tobias Hildesheim
Redakteur
Maniac

Hab so lange gespielt, bis ich in der Krypta jeden Sarg öffnen konnte. Grandioser Teil.

Nightrain
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Nightrain

Tolles Spiel. Meine Packung ist nur kaputt, weil mein damaliger Beinahe-fast-noch-nicht-ganz-Schwager angeschickert draufgestiegen ist, weil er wie ein Kleinkind alle Games vor dem Fernseher ausgebreitet hat, um sie zu probieren.

GameMaster
I, MANIAC
Intermediate (Level 1)
GameMaster

Spiele ich manchmal immer noch.

Besonders das Intro hat es mir angetan.

Tabby
I, MANIAC
Intermediate (Level 2)
Tabby

Hab damals auch eine Menge Stunden in dem Spiel versengt.

Heisenberg
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Heisenberg

Der Hammer Prügeler damals. Das Spiel ist bei uns im wirklich großen Kreis an Doa und Tekken vorbei gezogen.

Tausende Stunden am GameCube und der ps2 verbracht.
War für uns das erste Mortal welches spielerisch sich stark weiterentwickelt hatte.
Und viel mehr als nur Gewalt und Humor zu bieten hatte.
Und so hat in meinem Kreis eigentlich nur Mortal Kombat überlebt als Couch Prügler.

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Da war Mortal Kombat im Jahr 2002 wieder in Hochform. Leider war ich noch viel zu jung dafür. Wo sollte ich das noch wissen, das es Fatality gibt?