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| Spiel: | Parking Garage Rally Circuit |
| Publisher: | Pineapple Works |
| Developer: | Walaber |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | PS5, Switch, XSX |
| USK: | |
| Erschienen in: | 8 / 2026 |
Parkhäuser in Videospielen können traumatische Eindrücke hinterlassen – das Tutorial von Driver lässt grüßen. Parking Garage Rally Circuit beweist, dass man es auch anders anstellen kann: Hier entdeckt man kurvige, verschlungene Strecken, die das Raserherz höher schlagen lassen.
Acht Parkhäuser in den USA (sowie acht in Europa, wenn Ihr den DLC kauft) werden kurzerhand zu flotten Rallye-Pisten umfunktioniert. Dabei beschränken sich die Strecken längst nicht nur auf das Innere der Gebäude; häufig gebt Ihr auch ein Stück weit an der frischen Luft Gas. An Fantasie mangelt es den Kursführungen jedenfalls nicht: Von Haarnadelkurven bis zu steilen Abfahrten ist alles dabei, was das Offroad-Herz begehrt. Gegner sind jedoch nicht Teil des Spiels, denn ganz traditionell tretet Ihr hier nur gegen die Uhr an. Medaillenzeiten werden auf Wunsch durch Geisterfahrzeuge dargestellt. Erfreulich: Abseits von Solo-Rennen können auch bis zu vier Piloten gleichzeitig im Splitscreen ran. Setzt Ihr Euch ans Lenkrad, wird in bester Arcade-Manier losgelegt: Neben Gas und Bremse spielt der Drift-Knopf eine wichtige Rolle, mit dem Ihr Euer Fahrzeug unkompliziert ins Rutschen bringt. Das ist schnell verstanden, doch um Rekorde aufzustellen, braucht Ihr einiges an Fingerspitzengefühl und nicht zuletzt Streckenkenntnis. Drei Autoklassen schaltet Ihr nacheinander frei, die sich mit zunehmendem Gewicht immer schwieriger kontrollieren lassen.
Einen großen Teil des Charmes macht die Inszenierung im Stil eines Saturn-Spiels aus, mit der typischen niedrigen Auflösung (die sich optional auf ”Alter PC”-Niveau verdoppeln lässt), grobkörnigen Texturen und gerasterten Transparenzen. Manchmal erschwert diese Darstellung das genaue Erkennen der Piste etwas, doch insgesamt kommt der Nostalgieeffekt klasse rüber. Dass die angekündigten PlayStation- und Xbox-Fassungen noch eine Weile auf sich warten lassen, ist zum Glück kein Beinbruch, da bereits auf der Switch die 60 fps durchgehend stabil gehalten werden.
Warum die launige Raserei auf der Switch nicht gleich als Komplettset erschienen ist, wissen nur die Macher. Tatsächlich gibt es direkt zum Start die ”European Tour” als preisgünstigen Download, die mit acht neuen Strecken den Umfang glatt verdoppelt. Wer an den Parkhausfahrten auch nur einen Funken Spaß hat, wird darauf nicht verzichten wollen. Daher bezieht sich unsere Spielspaßwertung hier ausnahmsweise auf das Gesamtpaket.








