Patapon 3 – im Klassik-Test (PSP)

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Meinung

Thomas Nickel meint: Meine Herren, ist das schwer! Selbst für Kenner der beiden Vorgänger wirkt das neue Patapon zunächst wie ein Buch mit sieben Siegeln. Die zahlreichen Klassen, Skill-Trees und Ausrüstungs-Optionen werden nur marginal erklärt. Dazu gesellt sich das mittlerweile gnadenlose Timing: Kommt Ihr aus dem Trommel-Takt, dann ist Schluss mit Spezialattacken oder Eure geplante Ausweich-Aktion geht gründlich daneben. Oft genügt bereits ein solcher Fehler, um den Level neu starten zu müssen. Und meist wisst Ihr auch nach der x-ten Niederlage noch nicht, wo genau denn nun Euer Fauxpas liegt. So verliert Patapon leider genau bei den Aspekten, von denen die Serie anfangs so profitiert hat: die unmittelbare Zugänglichkeit und das simple, aber doch komplexe Spielprinzip. Manchmal ist mehr halt doch letzten Endes weniger.

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