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| Spiel: | Raiden Fighters Remix Collection |
| Publisher: | Moss |
| Developer: | Moss |
| Genre: | Shoot'em-Up |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | PS4, PS5, Switch |
| USK: | |
| Erschienen in: | 5 / 2026 |
Wer Seibu Kaihatsus Vertikal-Shoot’em-Ups der Raiden-Serie daheim spielen will, wird sich teils ganz schön schwer damit tun, das heutzutage legal hinzukriegen. Denn von den pixelbasierten Werken ist nur das erste (und das Spin-off Viper Phase 1) als Bestandteil von Hamsters ”Arcade Archive” stressfrei zu bekommen. Für Teil 2 und dessen Japan-exklusive DX-Alternativfassung müsste man dagegen eine PSone reaktivieren. Die Raiden Fighters-Trilogie wiederum gab es zwar für die Xbox 360, war aber nicht codefree und die geplante Europa-Veröffentlichung scheiterte kurzfristig an der Pleite des damals zuständigen Publishers. Nachdem der heutige Rechtehalter Moss die Wiederveröffentlichungen der polygonbasierten Episoden 3 bis 5 schon vor Jahren erledigt hat und zuletzt das Twinstick-Experiment NOVA (60% in M! 01/25) nur mäßig unterhaltsam ausfiel, wird nun doch wieder die Pixel-Ära angezapft: Die Raiden Fighters Remix Collection soll alte wie neue Fans anlocken.
Über den Erfolg des Vorhabens lässt sich streiten: Denn spielerisch richten sich die drei Ballereien an Fortgeschrittene, die gerne Projektilmuster lernen und die Feinheiten der Bewaffnungstypen ausloten wollen. Zwar gibt es Trainingsmodi inklusive einer Variante, bei der Gegner keine Schüsse abfeuern, doch die fühlen sich alle mehr oder weniger undurchdacht an. Nicht nachgedacht hat man bei Moss zudem in Sachen Umsetzung: Die Automaten liefen einst mit der atypischen Bildrate von 54 fps, die hier einfach auf 60 fps angehoben wird (ergibt ein etwa 11% schnelleres Spieltempo), was die ohnehin kniffligen Angriffsformationen noch stressiger macht. Das soll zwar behoben werden, hätte aber gar nicht erst passieren dürfen.








