Red Dead Revolver – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Meinung

Thorsten Küchler meint: Wildwest-Fans aufgepasst: Red Dead Revolver ist genau die richtige Ersatzdroge bis zum nächsten DVD-Abend. Besonders in puncto Präsentation macht Rockstar wieder mal alles richtig: Lizenzierte Spagetti-­Western-Songs (u.a. aus ”Die linke und die rechte Hand des Teufels”), klischeehaft überzogene Zwischensequenzen sowie brummige Dialoge bringen Prärie-Atmosphäre ins Zockerzimmer. Löblich auch, dass die an sich geradlinige Pistolen-Action mit zahlreichen Zusatzelementen ­gewürzt wurde: Ob Saloon-Prügelei, Duell im Morgengrauen oder Postkutschen-Verfolgung – vor Langeweile stirbt hier garantiert kein Cowboy. Der ‘Dead Eye’-Modus bringt ebenfalls frischen Wind ins Desperado-­Leben, auch wenn die Zeitlupe dezent nach Max Payne-Plagiat ­müffelt. Weniger gut schneiden hingegen die regelmäßigen Boss-Scharmützel bzw. deren obskure Logik ab: So lässt sich etwa die Peitschen-Lady nur verletzen, wenn sie ihren Lederriemen schwingt – anderweitige Volltreffer werden nicht anerkannt. Doch trotz dieser Macke sowie einigen störrischen Hüpfeinlagen gibt’s für Fans von Clint Eastwood & Co. nur eine Devise: Sattelt die Pferde!

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FirePhoenix
18. September 2022 10:36

Spitzen Titel, gerade auf der XBOX mit mehr FPS und Details, was auch die PS3+4 Versionen als Emulation der PS2 Version nicht beheben.
Hab den noch im Regal für XBOX und digital auch geholt (wie jetzt eh alles).

Nice:
RED DEAD REVOLVER Remake – Unreal Engine 5 Amazing Showcase

Baer3000
17. September 2022 15:55

Oh das Spiel hab ich so geliebt, auch wenn manche Passagen echt nervtötend waren.