Ridge Racer 64 – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Oliver Schultes meint: Wer hat in meinem N64 den Turbo aktiviert? Was Namco hier aus dem Prozessor kitzelt, straft einige Rennspiel­ent­­wic­kler Lügen: Super­schnelles Scrolling ohne Ruckler, kein sichtbarer Gra­fikaufbau, detaillierte Land­schaften und Fernsicht bis zum Horizont – alles auf der oft als Nebel­maschi­ne verspotteten Ninten­do-Hardware. Sogar für CPU-Gegner im Mehrspieler-Modus waren noch Reserven übrig – sensationell! Neben der überragenden Optik besticht RR64 durch perfektes Fahr­verhalten, das zwar nicht realis­tisch wirkt, aber für gnadenlose Action sorgt. Der merklich höhe­re Schwierigkeitsgrad, die extrem spannenden Car-Attack-Duelle und der fordernde Grandprix-Modus sorgen zudem für mehr Langzeit­motiva­tion als bei den anderen Ridge Racer-Teilen.

Ulrich Steppberger meint: Ein Wunder wird wahr: Das N64 erlebt nach satten drei Jahren das erste wirklich geniale Aracde-Rennspiel! Optisch setzt Ridge Racer 64 neue Nintendo-Maßstäbe, kein anderes Rennspiel kann auch nur annähernd mithalten. Besonders imponierend ist der makellose Splitscreen, bei dem selbst mit Gegnern kein Nebel auftaucht – nur bei vier Spielern merkt Ihr etwas Ruckeln. Neun Strecken und Dut­zende Autos lassen kaum Wünsche offen, zumal die von mir seit Rage Racer schmerzlich vermissten Spannungs-Duelle gegen einzelne Boliden endlich wieder mit dabei sind. Auch der Liga-Modus ist hochmotivierend und fordert Euer Können in den höheren Abschnitten weit mehr als beim einfachen Ridge Racer 4. Für jeden N64-Besitzer, der etwas für Renn­spiele übrig hat, gibt es hier nur eins: Kaufen!

Sensationeller Arcade-Racer mit perfekter Optik, grandiosem Mehrspieler-Modus und forderndem Schwierigkeitsgrad.

Singleplayer90
Multiplayer
Grafik
Sound
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TigerManiac82
21. Januar 2020 0:04

Schade das keine weiteren Teile mehr kommen.
Teil 7 war noch richtig gut. Die alten PSone Teile und auch RR64 gefielen mir alle.

Würde mir einen 8 Teil wünschen… wäre für PS5 doch ideal 😉

Rudi Ratlos
10. Januar 2020 11:50

Jetzt wo du es gerade sagst: Afair meinte Thomas Nickel in einem der letzten M!-Wochenrückblicke, dass das Ding eingestellt worden ist :'( Also doch kein neues RR :/

MadMacs
10. Januar 2020 10:46

Obwohl RR nie wirklich meine Serie war, hatte ich mit dem Spiel meinen Spass.
Die Grafik war super und hat gezeigt, was man aus dem N64 herauskitzeln konnte.

Tokyo_shinjuu
9. Januar 2020 12:33


Würde das jemals offiziell gemacht? Ich mein bis jetzt gab es das nur als Gerücht.

Rudi Ratlos
9. Januar 2020 10:19

@sir-lancelot Für die Switch ist doch RR8 in Entwicklung, oder?

9. Januar 2020 7:14

Schade, dass es diese Generation kein RR gibt.

genpei tomate
9. Januar 2020 0:24

Wahrscheinlich nicht, es sei denn, speziell die Autos mit ihren offensichtlichen Ähnlichkeiten zu den echten Karossen, hätten die Programmierer dazu animiert, “richtig Gas” geben zu wollen. Aber das ist der Grund, warum ich lieber Arcade Racer bevorzuge: die etwas realistischeren, müssen eher Kompromisse bei der Geschwindigkeit eingehen, wenn man ein Mindestmaß an Fliehkräfte simulieren will, die unter Kontrolle gebracht werden wollen, wohingegen die Arcadigeren sich mehr “künstlerische Freiheiten” erlauben können. 😛
Leider ist Wdc bei seinem etwas realistischen Anspruch später ziemlich Paradox, da trotz der etwas langsameren Grafik, einige Bestzeiten so aufgestellt werden können, in dem man komplette Strecken ohne zu bremsen durchrauscht/durchrauschen kann.

ghostdog83
8. Januar 2020 23:30

Bleibt die Frage, ob das bei WDC überhaupt Sinn machen würde bzw. im Interesse der Entwickler wäre, da es sich um kein reines Arcade Rennspiel handelt (Bremsen/langsames Anfahren von Kurven spielt eine Rolle).

Episode 1-Pod Racer hatte ich damals auch gespielt. Technisch top. Aber leider zu leicht bzw.zu schnell durchgespielt.

genpei tomate
8. Januar 2020 23:14

Nee, Frames nicht, sondern wie die Grafik vorbei rauscht. Youtube hilft mehr, wenn man sich anschauen will, was der schnellste Wagen in beiden Games hergibt.
Ich habe RR64 als original hier und kenne das andere nur emuliert. Ich finde, genau beim Geschwindigkeit-Gefühl ist RR64 das definitiv schnellere Game, ich würde aber nicht behaupten, dass die beiden grafisch so verglichen werden bräuchten, als ginge es darum, “Maßstäbe” zu setzen, wie die Maniac schrieb, denn dafür ist das Design bei RR “japanischer” und das andere setzt etwas mehr auf Realismus, ohne in Wirklichkeit ein Sim-Racer zu sein.

Und außerdem: Beide zwar Top für die Zeit @Home , aber für mich nicht so gut gealtert, wie einige Sega Racer aus der Arcade zur selben Zeit.
Selbst RR64 hinkt grafisch/technisch seinem Arcade-only- Vorgänger “Rave Racer” aus dem Jahr 1995 ( ! ) Meilenweit hinterher, die N64 Racer haben mich nie sonderlich beeindruckt, außer vielleicht Episode 1-Pod Racer, aber aus anderen Gründen.

Lincoln_Hawk
8. Januar 2020 22:27

Ich hab’s beim.kumpel auf der Playstation gesehen
Und auf ne Demo öfter mal angespielt
Fand den ps2 Teil genial

ghostdog83
8. Januar 2020 20:38

Beide Spiele laufen mit 30fps, stabil, wenn ich mich nicht täusche.

8. Januar 2020 20:32

Was meinst du mit drei mal so schnell?

…evtl. meint er die Frames?

Max @ home
8. Januar 2020 19:42

Kleiner Fun Fact, den ich selbst erst kürzlich entdeckte: Für die Entwicklung des Spiels zeichnet sich offenbar gar nicht Namco selbst verantwortlich, sondern mit Nintendo Software Technology ein First-Party-Studio.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ridge_Racer_64

Ich erinnere mich auch noch gerne an die Zeit mit “Ridge Racer 64” und dem wunderbaren “World Driver Championship” – allerdings möchte ich in diesem Zusammenhang auch “Top Gear Overdrive” nicht ganz unerwähnt lassen.

Das N64 hatte durchaus einige gelungene Raser auf Asphalt.

ghostdog83
8. Januar 2020 17:58

RR64, das sich Grafisch nicht verstecken braucht, läuft drei mal so schnell, wie die Konkurrenz.

Was meinst du mit drei mal so schnell? Das Geschwindigkeitsgefühl sticht in keinem Verhältnis so hervor.

genpei tomate
8. Januar 2020 17:20

World driver Championship hat, wie Maniac schrieb, “beeindruckende Grafik”, was für die Zeit ja auch stimmt, nur: RR64, das sich Grafisch nicht verstecken braucht, läuft drei mal so schnell, wie die Konkurrenz.

Little Mac
8. Januar 2020 16:22

Dürfte wohl so mit mein letztes N64-Game gewesen sein. Tolle Grafik, erstaunliche Weitsicht.

Allerdings habe ich den Schwierigkeitsgrad als etwas unausgewogen in Erinnerung: 90% Piece of Cake, danach Hölle:-)

Nipponichi
8. Januar 2020 15:36

Das ist das einzige Ridge Racer der TV-Konsolen, das ich mir warum auch immer nie gekauft hatte. Aber naja gut, ich kann es ja noch nachholen. Mein N64 läuft heute noch einwandfrei.

ghostdog83
8. Januar 2020 15:30

Optisch setzt Ridge Racer 64 neue Nintendo-Maßstäbe, kein anderes Rennspiel kann auch nur annähernd mithalten.

World Driver Championship dürfte da ein Wörtchen mitzureden haben:
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genpei tomate
8. Januar 2020 15:15

In der Tat die beste Arcade Raserei auf dem N64 und als Entschädigung zu werten, dafür, dass Setas “Rev Limit” nie erschien, letzteres, stellte sich nämlich Jaaaahre später in einer aufgetauchten Beta Version heraus, wäre technisch sogar noch n Tacken besser als RR64 ausgefallen.