Rush 2: Extreme Racing – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Der Vorgänger San Francisco Rush hat in Punkto Steuerung und Innovation die Haube vorn. Rush 2 krankt dagegen an seinen komischen Sprüngen in Zeitlupe. An jeder Ecke hebt Euer Flitzer ab, und Ihr seht teilnahmslos zu, wie Eure Karre meilenweit durch den Smog segelt – die ansatzweise vorhandene Dynamik des Rennens erhält so regelmäßig einen Dämpfer. Außerdem drehen sich Stallion, Muscle Car & Co. im Flug etwas zur Seite – sobald Ihr qualmend wieder auf den Asphalt aufsetzt, schlittert Ihr prompt an’s nächste Hochhaus. Das Fahrverhalten und der Geschwindigkeitseindruck lassen zu wünschen übrig – die angezeigten 160 Sachen wirken eher wie tranige 50. Lediglich das Sammeln von Sternen und Dosen motiviert – sobald Ihr allerdings das Bonusauto habt, setzt Rush 2 umgehend Rost an.

Der versprochene ”Rush” bleibt aus: Zähes, klamaukhaftes Renn­spiel, dessen Simpel-Fahrphysik jetzt endgültig veraltet ist.

Singleplayer59
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