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Dabei fühlt sich die elektrisierende Action im Vergleich noch mal ein ganzes Stück belohnender an. Zum einen, weil sich Protagonist Arjun deutlich geschmeidiger und flotter steuert als seine Vorgängerin. Zum anderen, weil SAROS eine spannende Mechanik ergänzt, die dazu motiviert, Euch aggressiv ins bunte Kugelgewitter zu stürzen. Mithilfe Eures Schildes absorbiert Ihr potenziellen Schaden und wandelt feindliche Geschosse in Energie um, die Ihr dann in verheerenden Spezialangriffen entladet. Eine unheimlich clevere Designentscheidung, die eine neue Perspektive auf die grundsätzlich vertrauten Ballerorgien ermöglicht: Feindliche Geschosse sind hier nicht mehr nur Hindernis, sondern gleichermaßen Ressource.
Euer erster Tod lässt trotzdem nicht lang auf sich warten – es sei denn, Ihr beweist bereits zu Beginn großes Geschick, um den fiesen Tutorial-Boss zu bezwingen. Auch in SAROS bedeutet der Tod selbstverständlich nicht das Ende. Stattdessen führt Euch ein Ableben zurück in das notdürftige Hauptquartier Eurer Einheit. Hier bekommt Ihr auch die Details Eurer Mission aufgetischt: Superkonzern Soltari hat diverse Einheiten zur Erschließung und Kolonisierung des Planeten Carcosa entsandt. Nach dem Kontaktabbruch wurdet Ihr – als Teil von Echelon IV – losgeschickt, um ihrem Verschwinden auf den Grund zu gehen. Protagonist Arjun Devraj – gespielt von Rahul Kohli (”Midnight Mass”) – scheint dabei weniger das Wohl der Verschollenen an sich als vielmehr jenes einer ganz bestimmten Person am Herzen zu liegen.
Rastlos stürzt Ihr Euch also gleich wieder ins Gefecht. Während das erste Biom noch verhältnismäßig handzahm an seine Herausforderungen heranführt, solltet Ihr Euch nicht in falscher Sicherheit wiegen. Unserer anfänglichen Worte zum Trotz, nach denen SAROS zugänglicher sei als Returnal, findet Carcosa immer wieder fiese Kniffe, Euch das Leben schwer zu machen. Das können chaotische Gegnergruppen, besonders zähe Alpha-Gegner oder auch die Sonnenfinsternis sein, die im Laufe jeder Exploration eines Bioms ausgelöst wird. Letztere taucht Levels nicht nur in eine schaurigere Atmosphäre, sondern reichert sie mit allerhand neuen Gefahren an. Gegner werden etwa aggressiver und ergänzen ihre Angriffsmuster um besondere Projektile, die Ihr wie reguläre Geschosse per Schild absorbieren könnt. Allerdings baut sich so Verderbnis auf, die Eure maximale Lebenskraft reduziert, dafür aber stärkere Energieangriffe möglich macht.









ok isch gucke 🙂
Durandal, kleiner Tipp: besser andersherum. Und Returnal gibt es ja bereits für ein paar Euro.
Sobald im Sale werde ich zuschlagen. Falls Begeisterung auftritt, hole ich dann noch Returnal nach.
“Sicher wird manch Returnal-Liebhaber nach seiner Phase mit SAROS an ersterem Titel als persönlichen Favoriten festhalten.”
Yep.
Naja, das schrieb Sonic doch; er hat anderes FÜR Returnal pausiert! 😬
Wie pausiert ? Bei Returnal konnte ich an nichts anderes mehr denken.
Saros hab ich hier liegen, aber ich hab dann doch erstmal Darksiders 1 dazwischen geschoben.
Saros ist top.
Auch wenn ich mit dem Schild anfangs etwas gefremdelt habe. Das nahm mir anfangs ein wenig das Tempo raus, im Gegensatz zu Returnal, welches ich dazu parallel gespielt habe. (Returnal ist übrigens inzwischen mit dem True – Ending durchgespielt worden. 🙂)
Wenn man sich an die Mechanik gewöhnt hat, funktioniert das mit dem Schild aber auch eigentlich recht intuitiv.
Ich hatte dann Saros zugunsten Returnal auch erstmal pausiert.
Aber das wird noch weitergespielt.
Ja, coole Story, Bowl. 🥹
War mir zu schwer und habe es deshalb letzten Samstag gegen 007 First Light getauscht. Habe, je älter ich werde, immer weniger Nerven für diese Art von Games.
Der Tauschvorgang war richtig nostalgisch; habe ein Inserat im Netz geschaltet, dann den Unbekannten vor dem Lidl getroffen, ein paar Worte gewechselt (von wegen dass ein solcher Tausch ja bald nicht mehr möglich ist) und beide zufrieden von dannen gegangen:)
Fantastisches Spiel und absolut gerechtfertigte Wertung!
Eydrian, du Erinnerungslücken-Schließer! Und nu? 😛
Waren wir uns nicht einig, SAROS kann/soll/darf man nicht mit Returnal vergleichen?! 😆 Ich finde jedenfalls beide Games großartig, jedoch sehr verschieden.
Aber um es mal verschachtelt zu formulieren; bislang hat nach Returnal bei mir kein Game mehr einen ähnlichen Aha!-Effekt ausgelöst… und wird es wohl so leicht auch nicht mehr.
“Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen, um SAROS noch mal frisch von vorn zu erleben.”
Geht mir genau so.
Es ist sogar eines der großartigsten Action Games, das ich in 45 J Zockerkarriere je erlebt habe und spielerisch kaum zu toppen, was ich nach Returnal nicht geglaubt hätte.
Klasse Test, Kevin!
liebe es