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Ist Euch Arjuns Abenteuer trotzdem zu schwer, heißt es diesmal nicht ”Pech gehabt”. Mithilfe der Carcosa-Modifikatoren nehmt Ihr kleinteilig Einfluss auf Eure Spielerfahrung: Ihr erhöht Euren ausgeteilten und reduziert eingehenden Schaden, verbessert die Stufe gefundener Artefakte, produziert mehr Energie mit Eurem Schild und vieles mehr. Ein Easy-Modus also? Nicht ganz. Den Modifikatoren liegt eine clevere Balance-Mechanik zugrunde, die voraussetzt, dass Ihr erleichternde Modifikatoren mit erschwerenden ausgleicht. Wer von oben genannten Boni profitieren will, muss beispielsweise mit einer verringerten Ressourcen-Ausbeute, aggressiveren Feinden oder auch zufällig zerstörten Artefakten nach dem Sieg über einen Boss zurechtkommen. So lauft Ihr nicht Gefahr, die Herausforderungen des Spiels völlig auszuhebeln.
Ebenfalls im Sinne der Zugänglichkeit ist das neue Portal-System. Das ermöglicht es Euch, eine frische Expedition nicht ganz von vorn, sondern ab dem Startpunkt eines beliebigen bereits erreichten Bioms anzugehen. Das kann gerade dann praktisch sein, wenn die Zeit nur eine schnelle Runde auf Carcosa zulässt. ”Schnell” ist dabei das richtige Stichwort: Im Vergleich zu den gern mal ausufernden Expeditionen von Returnal abenteuert Ihr Euch hier in 20 bis 30 Minuten durch ein Biom. Einen geringeren Umfang müsst Ihr aber nicht befürchten, macht der Titel das knackigere Format seiner Levels doch mit einer größeren Anzahl wett.
Trotz Portal-System habt Ihr natürlich weiterhin die Möglichkeit, neue Zyklen von null zu starten und das kann sich auf vielerlei Art lohnen. Ihr stolpert etwa immer wieder über frische Storyschnipsel in Form von Text- und Audio-Logs. Außerdem schaltet Ihr im Spielverlauf Gadgets frei, mit denen Ihr auf neue Weise mit der Welt interagieren könnt. In typischer ”Metroidvania”-Manier kehrt Ihr so in bereits gemeisterte Biome zurück, um per Sci-Fi-Trampolin, futuristischem Schienensystem oder auch klassischem Enterhaken an neue Orte zu gelangen. Nicht zuletzt lassen längere Expeditionen den Spielraum, Eure Ausrüstung zu optimieren, um für die Herausforderungen späterer Areale gewappnet zu sein. Das Zusammenspiel dieser vielen sinnvollen Elemente kreiert einen hervorragend motivierenden Spielfluss und ein wunderbar belohnendes Gefühl von Progression, das bis zum Ende an den Controller fesselt.









ok isch gucke 🙂
Durandal, kleiner Tipp: besser andersherum. Und Returnal gibt es ja bereits für ein paar Euro.
Sobald im Sale werde ich zuschlagen. Falls Begeisterung auftritt, hole ich dann noch Returnal nach.
“Sicher wird manch Returnal-Liebhaber nach seiner Phase mit SAROS an ersterem Titel als persönlichen Favoriten festhalten.”
Yep.
Naja, das schrieb Sonic doch; er hat anderes FÜR Returnal pausiert! 😬
Wie pausiert ? Bei Returnal konnte ich an nichts anderes mehr denken.
Saros hab ich hier liegen, aber ich hab dann doch erstmal Darksiders 1 dazwischen geschoben.
Saros ist top.
Auch wenn ich mit dem Schild anfangs etwas gefremdelt habe. Das nahm mir anfangs ein wenig das Tempo raus, im Gegensatz zu Returnal, welches ich dazu parallel gespielt habe. (Returnal ist übrigens inzwischen mit dem True – Ending durchgespielt worden. 🙂)
Wenn man sich an die Mechanik gewöhnt hat, funktioniert das mit dem Schild aber auch eigentlich recht intuitiv.
Ich hatte dann Saros zugunsten Returnal auch erstmal pausiert.
Aber das wird noch weitergespielt.
Ja, coole Story, Bowl. 🥹
War mir zu schwer und habe es deshalb letzten Samstag gegen 007 First Light getauscht. Habe, je älter ich werde, immer weniger Nerven für diese Art von Games.
Der Tauschvorgang war richtig nostalgisch; habe ein Inserat im Netz geschaltet, dann den Unbekannten vor dem Lidl getroffen, ein paar Worte gewechselt (von wegen dass ein solcher Tausch ja bald nicht mehr möglich ist) und beide zufrieden von dannen gegangen:)
Fantastisches Spiel und absolut gerechtfertigte Wertung!
Eydrian, du Erinnerungslücken-Schließer! Und nu? 😛
Waren wir uns nicht einig, SAROS kann/soll/darf man nicht mit Returnal vergleichen?! 😆 Ich finde jedenfalls beide Games großartig, jedoch sehr verschieden.
Aber um es mal verschachtelt zu formulieren; bislang hat nach Returnal bei mir kein Game mehr einen ähnlichen Aha!-Effekt ausgelöst… und wird es wohl so leicht auch nicht mehr.
“Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen, um SAROS noch mal frisch von vorn zu erleben.”
Geht mir genau so.
Es ist sogar eines der großartigsten Action Games, das ich in 45 J Zockerkarriere je erlebt habe und spielerisch kaum zu toppen, was ich nach Returnal nicht geglaubt hätte.
Klasse Test, Kevin!
liebe es