SAROS – im Test (PS5)

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Screenshot von SAROS
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Meinung

Oliver Schultes meint: Als nach einer durchgezockten Nacht um 6:30 Uhr die Sonne durch die Rolloschlitze in meine Man Cave bricht, sind die Parallelen zum SAROS-Finale fast schon absurd kitschig. Aber das stört mich nicht. Die Credits laufen und ich bin immer noch wie im Rausch und voll mit Adrenalin. Ich dürfte zehn Stunden am Stück gedaddelt haben. Wann ist mir das zum letzten Mal passiert? Beim Test von Elden Ring. Seitdem hat es kein Spiel mehr geschafft, mich so an den Controller zu fesseln. Die visuelle Wucht, die kryptische Story, die ausgeklügelte Steuerung, das perfekte Ineinandergreifen der Spielsysteme, die knallharten Gegner und hypnotisch-bedrohlichen Projektilformationen, der Referenzsound (Kopfhörer sind Pflicht!), die exzessiv-immersive Nutzung der DualSense-Features, die superscharfe PS5-Pro-Grafik und die mitreißende ”Kehre stärker zurück”-Motivationsspirale – SAROS ist ein atemberaubendes Actionfest für Liebhaber von Third-Person-Shootern. Und noch dazu einsteigerfreundlicher als der Vorgänger Returnal, aber darauf geht Kevin intensiver ein. Von mir zum Schluss ein Rat: Belasst es bei den Grundeinstellungen und macht Euch das Leben nicht leicht, indem Ihr die Modifikatoren auf ”unbegrenzt” stellt. Scheitern und den Zyklus von vorne beginnen, sind essenzielle Bestandteile des Spiels. Nur so deckt Ihr die Geheimnisse von Carcosa in neuen Durchläufen auf und erlebt das Abenteuer, wie es von den Entwicklern gedacht ist. Ja, SAROS ist bockschwer, aber gleichzeitig fair und hervorragend zu lernen – insbesondere die spektakulären Bosse.

Kevin Pinhao meint: Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen, um SAROS noch mal frisch von vorn zu erleben. Nachdem ich bereits großen Spaß mit Returnal hatte, war ich sicher, dass auch das neue Projekt von Housemarque die richtigen Knöpfe bei mir drücken würde. Dass mich SAROS aber derart wegblasen und sich so leichtfüßig zu meinem GOTY-Spitzenkandidat mausern würde, habe ich dann doch nicht kommen sehen. Von Anfang bis Ende – und noch ein ganzes Stück darüber hinaus – hat mich der Titel mit seiner unheimlich belohnenden Action, erstklassigen Präsentation, fabelhaften Technik und vorbildlichen Progression bestens unterhalten. Das war mir dann auch die Jagd auf die Platin-Trophäe wert, mit der ich mich über den Umstand hinweg­tröste, dass nach dem Ende der Handlung derzeit Schluss ist. Ein Endlos-Modus im Stil von Returnals Turm des Sisyphos stünde SAROS bestens zu Gesicht. Hoffentlich legt Housemarque hier früher als später nach.

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genpei tomate
13. Juli 2026 17:52

Eydrian, du Erinnerungslücken-Schließer! Und nu? 😛

Eydrian
13. Juli 2026 17:17

Waren wir uns nicht einig, SAROS kann/soll/darf man nicht mit Returnal vergleichen?! 😆 Ich finde jedenfalls beide Games großartig, jedoch sehr verschieden.

Aber um es mal verschachtelt zu formulieren; bislang hat nach Returnal bei mir kein Game mehr einen ähnlichen Aha!-Effekt ausgelöst… und wird es wohl so leicht auch nicht mehr.

genpei tomate
13. Juli 2026 14:20

“Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen, um SAROS noch mal frisch von vorn zu erleben.”
Geht mir genau so.
Es ist sogar eines der großartigsten Action Games, das ich in 45 J Zockerkarriere je erlebt habe und spielerisch kaum zu toppen, was ich nach Returnal nicht geglaubt hätte.
Klasse Test, Kevin!

Spacemoonkey
13. Juli 2026 13:46

liebe es