Screamer – im Test (PS5)

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Screenshot von Screamer
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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Dass das neue ­Screamer mit den Originalen außer vier Rädern nicht wirklich viel gemeinsam haben würde, war lange klar. Aber wie sehr Milestone das damalige Erfolgsrezept tatsächlich ignoriert hat, überrascht mich doch. Denn um eine neue Ära der Arcade-Raserei auszurufen, sollte man meinen, dass gerade Aspekte wie zugängliche Steuerung und leichter Einstieg naheliegen. Stattdessen entschied man sich in Italien dafür, einen Haufen mehr oder weniger komplizierter Mechaniken zu kombinieren, die für sich einzeln schon Gewöhnung bedürfen, aber gemeinsam bei mir vor allem Frust statt Freude auslösen. Ja, man kann sich auf Dauer einigermaßen reinfuchsen, aber ich empfinde es schlicht als zu anstrengend und nicht gerade spaßfördernd, ständig auf mehrere Dinge gleichzeitig achten zu müssen. Dass der zentrale Storymodus nach dynamischem Anfang zunehmend zäher und belangloser wird und nach mehreren Patches immer noch mit nervigen Schwierigkeitsspitzen piesackt, dämpft die Laune ebenfalls. So kann ich Screamer nur Fahrern mit viel Einarbeitungswillen empfehlen und mir wünschen, dass das an sich schick gemachte PS-Spektakel zugänglicher gemacht wird.

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