Shadows of the Damned – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Dessen ungeachtet entfalten die Kämpfe gegen die ansprechend modellierte Dämonenbande, deren Angriffsmuster und Schwachpunkte individuelle Taktiken erfordern, ihre ganze Faszination ohnehin erst nach einiger Eingewöhnung. Anfangs erweist sich die Zielabfrage nämlich als recht penibel, vor allem mit Shotgun-Johnson sind überraschend präzise Treffer erforderlich. Einfacher werdet Ihr daher der flotten Brut Herr, wenn Ihr den Lichtschuss nutzt. Im Kampf gegen die Wesen der Fins­ternis lähmt Ihr Widersacher für einen Augenblick, was etwa das Abtrennen von Gliedmaßen erleichtert. Am Boden kriechend stellen sie Euch zwar noch immer nach, beherzte Stampfangriffe lösen das Problem und bringen mehr Diamanten ein als normale Kills. Diese investiert Ihr bei Halbdämon und Händler Christopher neben Munition in Sake, Tequila oder Absinth, die bei Bedarf Gesundheit in unterschiedlichem Maße wiederherstellen. Die Verwaltung der Spirituosen geriet jedoch zu kompliziert: Per Tastendruck trinkt Garcia das zuletzt gewählte Feuerwasser, die überflüssige Auswahl vorab erfolgt per Aktions­taste und Steuerkreuz.

Besser durchdacht ist die Dynamik der Kämpfe, die – entsprechende Waffenupgrades vorausgesetzt – eine Reihe von Überlegungen erfordert: welchen Gegner via Lichtschuss bremsen, welchem die Beine abschießen? Blau gefärbte Biester sind von Finsternis überzogen und müssen erst verwundbar gemacht werden, andere sind gepanzert und müssen mit haftenden Lichtminen entkleidet werden. Wieder andere tragen Blutcontainer mit sich und bieten nur kurze Zeitfenster für Angriffe, ein Typ sorgt gar für sofortiges Ableben, wenn Ihr das fummelige Quick-Time-Event vermasselt.

Rund zehn Stunden dauert Garcias Road Trip durch Sudas Höllenvision. Die Umgebungen bleiben dabei mit Dörfern und Gewölben eher unspektakulär, pfiffig wird Shadows of the Damned primär durch die erwähnte Finsternis. Diese überzieht oftmals das aktuelle Gebiet. Dann nimmt Garcias Energie ab und Feinde sind unverwundbar, bis Ihr einen Ziegenkopf aufspürt und abschießt. Häufig wird diese Mechanik auch in Rätsel eingebunden, wenn Ihr etwa Punkte aufspüren müsst, die nur aus der Finsternis heraus zu sehen sind. Mini­spiele wie Dämonenbowling und ulkige 2D-Levels, die das Spielprinzip beeindruckend wiedergeben, lockern das Spiel auf.

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Max Snake
8. Oktober 2026 15:24

Mir hat Shadows of the Damned auf der PS 3 Freude gebracht, auch wegen der Genitaler Humor, der in diesen Setting gepasst hat.
Schade, dass am Ende zur kurz war.