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| Spiel: | Need for Speed: SHIFT 2 Unleashed |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | Slightly Mad Studios |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 5 / 2011 |
Mit dem ersten SHIFT wurde Ende 2009 ein Zeichen gesetzt: Need for Speed kann mehr sein als nur Untergrund-Rennen mit gepimpten Protzkarren. Für den Nachfolger wird ein noch ambitionierteres Ziel ausgerufen: SHIFT 2 Unleashed soll in direkte Konkurrenz zu den PS-Schwergewichten Gran Turismo und Forza Motorsport treten. Dafür legt die Raserei erst einmal in Sachen Umfang ordentlich zu, ohne in maßloses Wettrüsten zu verfallen: Mit ’nur’ 120 Vehikeln ist das Fahrzeug-Sortiment mehr als doppelt so groß wie beim Vorgänger, aber im Verhältnis zu den Rivalen überschaubar. Dafür sind neben einer Handvoll Einsteigervehikel fast nur leistungsstarke und begehrenswerte Sportflitzer im Angebot – wer sich lieber an dutzenden PS-schwachen Japanschleudern begeistern will, wird hier nicht fündig. SHIFT 2 Unleashed wartet u.a. mit der Porsche-Lizenz auf, dafür bleibt Ferrari außen vor. Ob die Italo-Boliden wie beim Erstling später als Download-Inhalt nachgereicht werden, ist offen.
Anfangs kurvt Ihr mit gemütlichen Fronttrieblern durch die Gegend, doch schnell stehen flotte Boliden im Blickpunkt, die mit Allrad- oder Heckantrieb jede Menge Power auf den Asphalt bringen. Anhand einer Leistungszahl werden die Vehikel in verschiedene Klassen eingeteilt, zudem warten auf erfahrene Piloten GT-Sportwagen. Wer sich nur an der Ziffer orientiert, wird auf Dauer nicht glücklich: Fahrverhalten, Beschleunigung und mehr unterscheiden sich auch innerhalb eines Segments teilweise deutlich, deshalb ist die durchdachte Auswahl des zu Euch passenden Vehikels zu empfehlen. Wer nur auf die Autos setzt, die er im Lauf der Karriere als Preise gewinnt, tut sich keinen Gefallen. Bastlern stehen ausführliche Tuning-Möglichkeiten (sowohl optisch als auch in Sachen Performance) offen, Ihr dürft selbst an Kleinigkeiten herumschrauben. Weniger detailversessene Raser schalten in den Optionen Fahrhilfen (von Traktionskontrolle bis virtueller Ideallinie) an oder aus, ganz mutige Zeitgenossen wagen sich an die Elite-Einstellung und verzichten auf sämtliche technische Unterstützung.











Auch wenn’s bei mir oft für Frust gesorgt hat, hab ich’s sehr viel gespielt.
Shift 2 ist weiterhin ein gutes Rennspiel geworden. Wegen der hohen Schwierigkeiten muss ich leider das Handtuch werfen.