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Die Gegner agieren schon auf der mittleren Schwierigkeitsstufe wenig zimperlich und drücken nicht bei jeder Kleinigkeit ängstlich auf die Bremse. Darum kommen Rempler häufiger vor, als man von den eher passiven Gesellen anderer Rennspiele gewohnt ist. Gerade Startsituationen gewinnen zusätzlichen Nervenkitzel (was nicht jedermann begrüßt) und zu vorsichtiges Abbremsen vor einer Kurve resultiert schon mal in Drehern, weil der Hintermann nicht mehr ausgewichen ist. Wer öfters online Rennen fährt, kennt solche Situationen – nur dass die gewissermaßen menschlich reagierenden CPU-Fahrer Euch hier nicht mit Vorsatz ins Auto brettern.
Apropos online: Natürlich könnt Ihr bei SHIFT 2 Unleashed auch gegen ein menschliches Fahrerfeld antreten. Zeitjäger freuen sich zudem über die Einführung des von Hot Pursuit bekannten ’Autolog’-Systems: Das führt Buch über Eure Rekordzeiten und Vorlieben und schlägt Euch automatisch Herausforderungen vor, wenn etwa ein Rivale Eure beste Runde unterboten hat. Alternativ schickt Ihr selbst Einladungen zu indirekten Duellen raus oder teilt Wiederholungen, Fotos oder Erfolgsmeldungen auf Eurer ’SpeedWall’ mit der Freundesliste.
Unterm Strich ist SHIFT 2 Unleashed das geworden, was realistisch zu erwarten war: eine konsequente Weiterentwicklung mit mehr Umfang, bei der die Stärken beibehalten und einige Aspekte sinnvoll überarbeitet wurden. Damit ist die simulationslastige Raserei eigentlich fast jedem Rennsportfan zu empfehlen, sofern er einen wichtigen Punkt nicht aus den Augen verliert: Die aggressiven Gegner können frustrieren – dafür genießt Ihr Siege gegen sie aber umso mehr.











Auch wenn’s bei mir oft für Frust gesorgt hat, hab ich’s sehr viel gespielt.
Shift 2 ist weiterhin ein gutes Rennspiel geworden. Wegen der hohen Schwierigkeiten muss ich leider das Handtuch werfen.