Skull and Bones – im Test (PS5)

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Meinung

Sönke Siemens meint: Skull and Bones ist und bleibt ein zweischneidiges Schwert, das durch seine unzähligen Verschiebungen leider kaum schärfer wurde. Auf der Haben-Seite stehen für mich weiterhin die in vier visuell reizvolle Regionen unterteilte Open World sowie die im Kern wirklich fetzigen Seeschlachten. Bei tosendem Seegang zusammen mit Freibeuter-Verbündeten prall mit Loot gefüllte Schiffe zu überfallen oder in kräftezehrenden Gefechten Seemonster auf den Meeresgrund zu befördern, macht Laune. Ebenso wie das konti­nuierliche Aufrüsten der eigenen Flotte mit immer mächtigeren Waffen-Systemen. Abseits seiner fest verankerten Loot-Spirale hat Skull and Bones jedoch kaum Rückenwind. Mitreißende Storyelemente sind nicht vorhanden, mein Handeln gegenüber anderen Fraktionen zeigt lediglich temporäre Folgen, der Zu-Fuß-Aspekt fühlt sich viel zu eingeschränkt an und auch technisch wirkt das Gebotene häufig veraltet. Kein völliger Schiffbruch, aber leider auch nicht die erhoffte Piraten-Offenbarung! Ob weitere Content-Updates eine Trendwende bringen, bleibt abzuwarten.

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