TechnoMage: Die Rückkehr der Ewigkeit – im Klassik-Test (PS)

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Die Auto-Map­ping-Funktion zeichnet Dungeon- und Städtearchitektur automatisch mit. Praktisch und unverzichtbar zugleich, denn die Techno­mage-Kerker sind gigantisch groß und meist nur spärlich ausgeleuchtet. Zur besseren Orientierung kann Melvin eine Fackel entzünden oder seinen Weg mit Kreide markieren. Als ob Ihr mit der Orientierung nicht schon genug Pro­bleme hättet, lauern in den Verliesen und Wäldern giftige Spinnen, fliegende Skelette und hünenhafte Oger auf zartes Heldenfleisch. Die Echtzeit­kämpfe sind eng an den Klassiker Dia­blo angelehnt. Anfänglich nur mit einem Dolch ausgestattet, metzelt Ihr Euch später mit Langschwert, Morgenstern und Flitze­bogen durch die Reihen der Feinde. Dank seines gemischten Genoms lehrt Melvin den Feind aber auch mit Magie das Fürchten. Infernalische Feuerbälle, frostige Eis­blitze und tobende Wirbel­stürme – nach und nach lernt der Nach­wuchsheld immer wirkungsvollere Zauber­sprüche. Ähnlich einem Rollen­spiel wächst mit jedem Sieg Mels Erfah­rungspunktekonto. Steigt er ein Level auf, so dürft Ihr Punkte auf Attribute wie Stärke, Konstitution und Magie verteilen.

Neben zahllosen Mon­sterkonfrontationen stehen in den Dungeons auch Schalter- und Schlüssel­rätsel sowie einige haarige Sprungein­lagen auf dem Programm. In den Städten und Dörfern warten hingegen eher alltägliche Aufgaben auf Euch. Die Ein­wohner kommen mit all ihren kleinen und großen Sorgen mit Vorliebe auf Mels Hilfsbereitschaft zurück. So spürt Ihr für den Bibliothekar Leihsünder auf, helft einem verzweifelten Mann bei einer Rattenplage oder stellt die Energie­versorgung in Stea­mertown wieder her. Ein Blick ins ‘Quest­log’ klärt Euch über bereits absolvierte und noch zu erledigende Arbeiten auf. Mini-Spiele wie ‘Himmel & Hölle’ oder ein witziges Käferrennen sorgen zusätzlich für Kurzweil. Bei der musikalischen Untermalung setzt Technomage auf Klasse statt Masse. Die exzellent arrangierten Klassik-Kompositionen bleiben meist angenehm im Hintergrund, um im rechten Moment dramaturgisch passend anzuschwellen. FMV-Sequenzen und tonnenweise Sprach­ausgabe runden die gelungene Prä­sentation ab.

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