
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Wer es darauf anlegt, findet natürlich Kritikpunkte: Ja, die Grafik sieht nicht viel besser aus als beim ersten Teil. Nein, spielerisch hat sich nicht allzu viel getan. Und richtig, die Pseudo-Rahmenhandlung ist sinnloser als eine deutsche Seifenoper. Trotzdem macht die Raserei eine Menge Spaß, wenn man sich auf das Konzept einlässt – einfach fahren, erkunden und genießen. An Wettbewerben und Nebenaufgaben gibt es keinen Mangel, Offroadrennen bringen zusätzliche Abwechslung und Ibiza ist ein schickes Pflaster. Die Optik eines Gran Turismo 5 hat Test Drive natürlich nicht, aber Umgebungen, Vehikel und besonders die Cockpits können sich dennoch sehen lassen – die Sims-artigen Avatare sind verkraftbar. Habt Ihr zudem ein paar Freunde am Start, entfaltet der MMO-Aspekt seine ganze Faszination, doch auch Solo-Piloten werden keineswegs vernachlässigt.










