The Fancy Pants Adventures – im Test (360)

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Mit The Fancy Pants Adventures schafft es einmal mehr ein PC-Geheimtipp auf die Konsolen. 2006 als Flash-Game gestartet, hat sich nun mit EA ein großer Hersteller des Jump’n’Runs aus der Feder von Brad Borne angenommen und bringt es auf die Konsolen. Ob das nicht in die Hose gehen muss? Auf den ersten Blick besticht der Titel durch seinen unkonventionellen Stil: Held und Spielwelt wirken, als seien sie dem Zeichenblock eines Schulkindes entsprungen. Die Story fällt dagegen in die Kategorie ’witzig präsentiert, aber belanglos’: In den Hosen des Strichmännchens Pants-Mann begebt Ihr Euch auf eine elf Levels umfassende Rettungsaktion, um Eure Schwester aus den Händen fieser Piraten zu befreien.

Der Spielablauf erinnert anfangs stark an Segas Sonic the Hedgehog: Lauft und hüpft in einem Affentempo durch liebevoll und abwechslungsreich animierte Levels und sammelt kleine Kringel ein. Recht schnell stellt Ihr allerdings fest, dass der Pants-Mann nicht mit dem Tempo des blauen Igels mithalten kann: Denn sein größter Feind sind nicht etwa die Piraten, sondern das über weite Strecken frustrierende Leveldesign. Weil die Welten nahezu ausnahmslos auf vertikale Erkundung ausgelegt sind, kommt es häufig vor, dass Ihr durch einen kleinen Fehler abstürzt und den halben Abschnitt noch einmal spielen müsst. Auch die Steuerung will selbst nach einiger Zeit nicht richtig von der Hand gehen. In den späteren Levels wiegt dieses Problem umso mehr, da Ihr dann auf punktgenaue Sprünge angewiesen seid. Dass Euch zudem im späteren Spielverlauf ein Schwert in die Hand gegeben wird, wirkt deplatziert und bremst den Spielfluss unnötig. Immerhin stimmen Umfang und Langzeitmotivation: Neben der Story, die bis zu vier Spieler zugleich angehen können, gibt es allerlei Bonuswelten zu entdecken fleißige Sammler finden über 140 Objekte wie Hosen oder Hüte.

Charmant inszeniertes Jump’n’Run mit viel Umfang, aber auch einigen frustigen Elementen.

Singleplayer5
Multiplayer
Grafik
Sound
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