The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D – im Klassik-Test (3DS)

1
65
Zurück
Nächste

Seite 2

Mit der Zeit füllt sich Euer Inventar mit Waffen (Schwert, Bogen, Schleuder u.a.), Ausrüstung (z.B. Schild, Eisenstiefel, Enterhaken), Gegenständen (etwa Flaschen und die namensgebende Ocarina) und Zaubern. Ihr lernt, ein Dutzend Melodien auf der Flöte zu spielen, um beispielsweise Euer treues Pferd Epona herbeizurufen oder gar durch die Zeit zu reisen.

In den Tempelkerkern fordern Schiebe-, Schalter- und Ebenen-Rätsel Grips und Orientierungssinn. Herausragend dabei der clevere Einsatz Eurer Ausrüstung: Kein Werkzeug ist zu viel, kein Puzzle an den Haaren herbeigezogen. Am Ende eines Tempels wartet ein Endboss, der selbstredend mit einer ausgeklügelten Taktik besiegt werden will. Bei all der Action unterstützen Euch diverse Kniffe: Link springt automatisch, sobald er eine Geländekante erreicht, per Knopfdruck visiert Ihr Feinde an, um um sie herumzutänzeln und im geeigneten Moment zuzuschlagen. Waffen und ausgewählte Objekte lassen sich für einen schnellen Zugriff auf Aktionstasten bzw. Touchscreen-Felder legen: Nintendo hat dabei mitgedacht und mit zusätzlichen ­Slots zum Beispiel das im Original nervige Metallstiefel-Aus-und-wieder-Anziehen ausgemerzt. Jetzt genügt ein Fingertipp. Unhandlich (beziehungsweise unsinnig im 3D-Modus) geriet dagegen das alternative Umschauen in der Ego-Perspektive: Ihr müsst den 3DS gen Decke bewegen, um im Spiel auch nach oben blicken zu können. Sieht doof aus und ist dabei weniger genau als per Analogscheibe.

Abseits Eurer Suche nach Artefakten könnt Ihr Euch in unzähligen Miniquests verlieren: Bringt entlaufene Hühner zurück in ihren Stall, besorgt einer Wache die gewünschte Maske oder sammelt 100 goldene Skulltulas – löst Ihr die Aufgaben, erhaltet Ihr Boni wie Herzcontainer (erhöhen die Lebensenergie) oder leere Gläser, in denen sich Feen (=Wiederbelebung) bunkern lassen. Darüber hinaus herrscht in Hyrule steter Tag-/Nachtwechsel, der das Leben der Einwohner ebenso prägt wie Eure Aktionsmöglichkeiten. Unterm Strich ist die Vielfalt an Gegenständen, Aufgaben und Geheimnissen so gigantisch wie die Spielwelt – Erstspieler benötigen gut 20 Stunden, bis sie den Abspann sehen.

Danach wartet eine besondere Herausforderung: die ”Master Quest”. Bei diesem Modus handelt es sich um das ”Ocarina of Time”-Abenteuer mit stärkeren Gegnern, abgewandelten Rätseln und – neu in der 3DS-Fassung – gespiegelter Spielwelt. Bislang gab es die ”Master Quest” in Europa nur für Vorbesteller von The Legend of Zelda: Wind Waker (Game­Cube). Weiterer 3DS-Bonus: die ”Boss Challenge”. Hier dürft Ihr die großen Brocken noch einmal einzeln oder in Serie verhauen. Nicht-Profis müssen sich übrigens keine Sorgen machen: Kurze Videos geben an bestimmten Stellen Tipps, etwa zum Lösen von Puzzles.

Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Max Snake
17. September 2026 16:26

Gilt mein erstes Nintendo 3DS.

War sehr erstaunt, wie ausgetüftelt die Dungeon sind (außer das Wassertempel), die beeindruckende Landschaft von Hyrule mit Epona reiten oder die gelungene Steuerung.

Ach ja, ein tolles 3D Action – Adventure.