Top Gear Overdrive – im Klassik-Test (N64)

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Doch jede Saison ist nicht nur länger als die vorhergehende, sondern auch schwie­riger: Durch beharrliches Auf­rüsten steigt die Höchst­- bzw. Spiel­ge­schwin­di­gkeit und damit auch die Wahr­scheinlichkeit eines Abfluges oder einer Frontalkollision mit Explosion. Seid Ihr nicht ganz so schnell, sprühen bei Ban­den­berührung oder Rempler zwar die Funken, Euer Auto bleibt aber intakt.

Dem Midway-Oldie San Francisco Rush ähnelt Top Gear in Bezug auf seine (später kilometerweiten) Sprünge und in Hinsicht auf das phantasievolle Strecken­design: Gewinne in Serie fahrt Ihr nur dann heraus, wenn Ihr jeden Kurs studiert und Ausschau haltet nach alterna­tiven Wegen und Abkürzungen. Einige Ab­zwei­gungen sind kaum zu übersehen, andere jedoch gut versteckt: Hinter dem Bretterverhau im Gebirge verbirgt sich ein alter Schacht, den Ihr mit Vollgas durchrast – vorbei an flackernden Öllampen und Dinosaurier-Fossilien. Wie in Top Gear Rally werden einige der Off­road-Strecken zudem so breit, daß Ihr das Gefühl habt, völlig frei durchs Ge­lände zu brettern. Und richtig: Wer am Schiffswrack im Sumpf-Level ausnahmsweise nicht links, sondern weitläufig rechts vorbeibraust, zerdeppert zwar ein paar Zäune, spart aber wertvolle Se­kunden.

Last but not least steigern Extra-Markierungen auf der Fahrbahn Eure Chancen: Fahrt schnell drüber, dann sammelt Ihr Cash oder einen zusätzlichen Turbo-Boost. Doch die verteilten Bonus-Zeichen auf dem ­Asphalt führen auch zu Frust: Wenn ein Gegner nur wenige Sekunden vorher drüberbraust, wird das Extra deaktiviert und erst fünf Sekunden später wieder freigeschaltet.

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Dune
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Dune

Das hatte ich damals gebracht aus der Videothek gekauft, hat wirklich Spaß gemacht